John Veres
Sonstige - andere
* 28. Februar 1930, Tornalján – † 5. August 1999, Rimaszombat / Dichter, Schriftsteller, Übersetzer, Lokalhistoriker. ; ; János Veres, Schriftsteller, Übersetzer, Lokalhistoriker, ursprünglich Zoltán János Vörös, wurde am 28. Februar 1930 in Tornalján geboren und starb am 5. August 1999 in Rimaszombat. Er schloss die Grundschule in Tornalján ab und besuchte ab 1940 das Takács-Menyhért-Gymnasium der Prämontreer Chorherren in Jászóvár, wo er im Priesterseminar wohnte. Nachdem er im Alter von elf Jahren mit seinen Eltern nach Rimaszombat gezogen war, setzte er seine Schulausbildung am dortigen Vereinigten Protestantischen Gymnasium fort. Als er in die fünfte Klasse kam, wurde die Schule kriegsbedingt geschlossen, sodass er nur die Zeugnisse der ersten vier Klassen erhielt. Schon als Schüler beschäftigte er sich mit dem Schreiben von Gedichten. 1949 erkrankte er an einer Lungenkrankheit, konnte deshalb das Abitur nicht ablegen und schloss es später als Nachhilfelehrer ab. Zur Behandlung wurde er in die Hohe Tatra gebracht. Dort lernte er Zoltán Fábry kennen, der sein poetisches Talent entdeckte. Im Sanatorium setzte er seine Studien fort und las viel. 1957 konnte er wieder arbeiten. Er begann als Angestellter im Krankenhaus von Rimaszombat und wechselte dann nach Új Szó, wo er als freier Mitarbeiter tätig war. 1962 gründete er den Tompa-Mihály-Club in Rimaszombat und leitete anschließend jahrelang gemeinsam mit Zoltán Mács und Júlia Horváth die Literaturbühne Fáklya. Von 1966 bis 1970 arbeitete er als professioneller Redner und Volksvermittler im Kulturzentrum des Bezirks Rimaszombat. Er war außerdem Mitglied des Ungarischen Schriftstellerverbandes der Slowakei und 1968/69 Mitglied des Bezirksvorstands von Csemadok sowie Sekretär des Volkskulturkomitees. Er setzte sich in Gömör für die Rechte der Ungarn ein und wurde deswegen deportiert. 1970 erkrankte er schwer und wurde nach seiner Behandlung im Krankenhaus als Invalidenrentner anerkannt. Die Behörden untersagten ihm das Publizieren, doch nach 1989 wurde er vom Bezirksamt Rimaszombat rehabilitiert. Seine Gedichte und Übersetzungen erschienen in der Zeitschrift „Palócföld“ in Salgótarján. Er war mit Ján Smrek befreundet und übersetzte Werke zahlreicher slowakischer Schriftsteller und Dichter ins Ungarische. In seinem Elternhaus in der Vasútstraße brachten die Familie sowie die Bezirksverbände Csemadok von Tornalja und Nagyrőce im Jahr 2005 eine Gedenktafel an.