Oh Maria, schau herab vom Himmel

Oh Maria, schau herab vom Himmel

Lied

1. O Maria, schau herab vom Himmel, ; sieh die Tränen, wie viele Augen fallen. ; Die traurige Witwe und die Waise schluchzen, ; denn Kummer ist in ihren Herzen eingeschlossen. ; O Maria, verlass sie nicht, ; Mutter der traurigen Waisen. ; ; 2. Das Leben der Witwe ist voller Kummer, ; sie geht weinend zum Friedhofsgarten. ; Sie fällt weinend auf den Scheiterhaufen ihres Mannes, ; ihr Herz wird vor Schmerz zerrissen sein. ; O Maria, verlass sie nicht, ; Mutter der traurigen Waisen. ; ; 3. Wenn sie ihre Tränenströme geweint hat, ; kehrt sie traurig vom Friedhof nach Hause zurück. ; Doch der Kummer erneuert sich in ihrem Herzen, ; weil sie die vaterlosen Waisen sieht. ; O Maria, verlass sie nicht, ; Mutter der traurigen Waisen. ; ; 4. Nichts ist trauriger als das Leben eines Waisenkindes; ach, denn es gibt nur eine Mutter. Hat es auch diese verloren, wird es von einem Meer des Schmerzes überwältigt. Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, Mutter der traurigen Waisen. 5. Die Welt ist groß, weder lang noch endlos, doch das Waisenkind findet keinen Frieden darin. Es weint und klagt vor verschlossenen Türen, findet aber kein mitfühlendes Herz. Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, Mutter der traurigen Waisen. 6. Es sucht klagend seinen Vater, der sein Kind so innig liebte. Ach, doch diese liebenden Herzen ruhen im Schoß eines Grabes und sterben! Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, Mutter der traurigen Waisen. 7. Es geht hinaus zum Friedhof der Trauer. Sein trauerndes Herz führt ihn dorthin. Er sinkt schluchzend am Grab nieder, wie die Blätter der Bäume, die im Herbst verwelken. Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, Mutter der traurigen Waisen. 8. Steh auf, meine Mutter, spricht sie in ihrem Schmerz, steh auf beim klagenden Schrei der Waise. Öffne nur noch einmal deine Arme, umarme deine traurige, traurige Waise. Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, Mutter der traurigen Waisen. 9. Oder lass mich zu ihm hinabsteigen, lass mich seine kalte Wange küssen. Und wenn ich mich neben dich ins Grab lege, wird dein armes Kind keine Waise mehr sein. Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, Mutter der traurigen Waisen. 10. Ach, aber still, ach, aber still ist das Grab, es hört die Waise nicht, wie sehr sie auch weint. Vergeblich fließen meine Tränen, ; es gibt die guten Eltern nicht zurück. ; Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, ; Mutter der traurigen Waisen. ; 11. Doch lass dich trösten, ; dass es ohne Tod kein ewiges Leben gibt. ; Ein himmlisches Wort der Ermutigung sagt, ; dass der Sarg der Weg zum Himmel ist. ; Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, ; Mutter der traurigen Waisen. ; 12. Der Himmel ist ein so glückliches Zuhause, ; wo niemand verwaist ist. ; So bitter die Trennung hier ist, ; so süß wird das Wiedersehen dort sein. ; Oh, verlass sie nicht, Jungfrau Maria, ; Mutter der traurigen Waisen.

Inventarnummer:

10038

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Gesang

Gemeinde:

Gesztete