Killer-Hintern

Killer-Hintern

Lied

1. Mörderischer Grund, da wäre eine Mühle, wenn es denn eine gäbe; doch das Wasser ist längst darunter verschwunden. Ein kleiner Vogel erhebt sich nicht vom Weidenzweig; dort singt er von Frau Virágs Tochter. 2. Virág Zsuzsi ging immer wieder zur Mühle. Sie mahlte fleißig, sie mahlte fleißig bis zum Abend. Sie mahlte Weizen, sie backte ihr Mehl; Virág Zsuzsi liebte den gutaussehenden Müller. 3. – Bring heim, du Mehlflamme, mein Schatz; ich würde gern ein kleines Müllergebäck essen. Ich werde nach Mitternacht am Bach auf dich warten; beeil dich, meine Rose, he, ich wünschte, du wärst schon hier. 4. Kein Mondlicht, der Weg ist schlammig, der Wind weht; – Hier ist das Gebäck, mein Herz, Müller, iss es einfach. – Ich brauche dich nicht zum Backen, Kochen oder für dich selbst; Hier ist die Schleuse, das Wasser ist tief unten. ; ; 5. – Oh, töte mich nicht, ich fürchte den Tod; Was wird mit meiner armen Mutter geschehen, die im Bett liegt? ; Die Schleuse summt, die Stimme des Mädchens ist nicht zu hören; Die Nacht ist nicht dazu da, das Werk eines Mörders zu sehen. ; ; 6. Mörderischer Müller, mögen deine Hände verdorren; Mörderische Mühle, möge dein Wasser verdorren. ; Seine Hände sind am Galgen verdorrt; Sein Wasser ist längst versiegt.

Inventarnummer:

9278

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Gesang

Gemeinde:

Hegysúr