Joseph Finkey
Sonstige - andere
* Sárospatak, 27. November 1889 – † Sopron, 7. April 1941 / Bergbauingenieur, Universitätsprofessor, ordentliches Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (1940); ; Er absolvierte seine Schulausbildung in seiner Heimatstadt am Reformierten Kolleg (1907). 1911 schloss er sein Studium am Selmecbánya-Kolleg ab und legte nach einem zweijährigen Praktikum 1913 das Staatsexamen ab. Zwischen 1914 und 1918 war er Dozent am Selmec-Kolleg und leistete gleichzeitig seinen Militärdienst. Nach dem Kaiserwechsel trug er zur Verlegung des Selmec-Kollegs nach Sopron bei und setzte dort seine Lehr- und Forschungstätigkeit fort. In den 1920er Jahren entwickelte er ein spezielles Nassflotationsverfahren, mit dem die Effizienz der Goldgewinnung, insbesondere aus Kupfererzen und Pyrit, gesteigert werden konnte. Sein Hauptwerk, „Die wissenschaftlichen Grundlagen der nassen Erzaufbereitung“, 1924 in Berlin erschienen, wurde ins Englische, Spanische und Russische übersetzt (und diente in den USA und der Sowjetunion als Universitätslehrbuch). 1931 entwickelte er den Finkey-Luftfilter zur Aufbereitung ungarischer Braunkohle. Weitere Hauptwerke: „The Scientific Fundamentals of Gravity Concentration“ (University of Missouri, Rolla, Technical Series), 1927; „Brikettierung mineralischer Strukturen“, 1930; „Neue experimentelle Daten zur Brikettierung heimischer Kohlen“ (Mathematik und Terminologie), 1935; „Grundriss der Theorie des Flotationsverfahrens“ (Fachbereich Bergbau- und Raffinerietechnik), 1936; „Grundgleichungen der pneumatischen Kohleaufbereitung“ (MTA Ért., auch in deutscher Sprache), 1938. Magnetische Trennung reduzierter Bauxite (Bergbau- und Hüttenwissenschaftliche Abhandlungen), 1939; Auswertung von Flotationsdiagrammen (Lehrstuhlinhaber), 1940.