Jenő Tettamanti
Sonstige - andere
* Budapest, 14. August 1883 – † Dorog, 21. August 1959 / Maschinenbauingenieur, Hochschullehrer; Er erhielt 1905 sein Diplom von der Technischen Universität Budapest. Von 1907 bis 1913 arbeitete er für die Ganz-Wagenfabrik. Ab 1913 lehrte er am Lehrstuhl für Bergbauingenieurwesen Nr. II der Berg- und Forstwirtschaftlichen Hochschule Selmecbánya und ab 1919 war er Professor an der Hochschule Sopron. Von 1924 bis 1926 war er Rektor und von 1930 bis 1952 Direktor der Zentralbibliothek der Hochschule. Zwischen 1930 und 1950 gab er die mehrsprachigen Bulletins heraus, durch die er Kontakte zu nahezu allen wissenschaftlichen und technischen Instituten in Europa und ab 1940 zu ähnlichen Institutionen in der UdSSR knüpfte. Als Experte wirkte er an der Organisation, Modernisierung und Überprüfung mehrerer Großanlagen mit (u. a. der Flotationsanlage des Erzbergwerks Recsk). 1952 wechselte er zum Institut für Bergbauplanung in Budapest. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich hauptsächlich auf Fördermaschinen im Bergbau, Grubenentwässerungsanlagen und Energiemanagement im Bergbau. Seine wichtigsten Studien veröffentlichte er in den Fachzeitschriften für Bergbau und Hüttenwesen (Dynamische Bedingungen von Dampffördermaschinen, 1921; Betriebsbedingungen von Kreiselpumpen, 1928; Vergleich und Kritik in- und ausländischer Vorschriften der Bergbehörden bezüglich Förderseilen, 1930; Energiemanagement in Bergwerken, 1950; Die Rolle von Kennwerten bei der Installation der Hauptkammern von Grubenentwässerungsanlagen, 1950). Sein Hauptwerk: Hochdruck-Kreiselpumpen und Grubenentwässerungsanlagen, 1940.