Bis zum Grund des dänischen Ödlands

Bis zum Grund des dänischen Ödlands

Lied

Am Fuße der Danoski-Steppe stand ein einsames Gasthaus. István Szarvas war der Besitzer. Seine Frau und seine Tochter hielt er im Arm. Es war Freitagabend, neun Uhr. Die Frau und Teruska waren bereits zu Bett gegangen. István Szarvas war allein. Er wartete auf einen Gast. Doch er musste nicht lange warten. Bald traf eine Schar von Roma ein. Die Roma verlangten massenhaft Getränke. Und doch war die Karawane blutüberströmt. István Szarvas ging in den Keller, um Wein zu holen. Ein lauter Schrei drang an sein Ohr. Er eilte in die Wohnung und sah seine Frau bereits tot. Auch seine Tochter war tot. Ein kleiner Kutscher lag im Graben. Sobald István Szarvas dies sah, … Er floh in den Hinterraum. Die ruchlose Bande rannte ihm schnell nach. Vergebens hatte er die Tür verschlossen. Sie spalteten sie mit ihren Äxten in zwei Hälften und löschten István Szarvas' Leben aus. Als sie mit den vier Leben auf diese Weise fertig waren, sammelten sie alle Wertgegenstände ein. Als sie ihr Werk vollendet hatten, zündeten sie auch noch das Gasthaus an. Die Leute versammelten sich beim Anblick des Feuers und sahen dann das schreckliche Geschehen. Ihre armen, unschuldigen Körper waren im Blut erstarrt. Jeder soll für sie beten. Der Zigeuner sitzt krank im Gefängnis, Qualen runzeln seine Stirn. Sie baten und baten und warteten auf die Sonne. Werden sie in ihrem Leben noch einen Stern sehen? Sie werden am Galgen verdorren. Sie hatten geschworen, nicht zu töten. Sie beteten und beteten und warteten auf die Sonne. Aber sie sahen nie wieder einen Stern.

Inventarnummer:

9653

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Gesang

Gemeinde:

Felbár