Ich ging hinaus zur Tenne.
Lied
1. Ich ging hinaus zur Tenne, ; ich legte mich auf den Boden, ; wie ein wandernder Jüngling, ; im Schatten eines Heuhaufens. ; ; 2. Ich blickte zum blauen Himmel, ; die vorbeiziehenden Wolken, ; oh, könnte ich mit ihnen gehen, ; ich würde nie wieder hierher zurückkehren. ; ; 3. Warum hast du mich geboren, ; meine Mutter, um ein Waisenkind zu sein, ; ich wurde ein Diener, ; so ist mein Leben bitter. ; ; 4. Ich schlafe wie ein Wildschwein unter Rindern, ; und wenn ich nicht auf die Rinder meines Herrn aufpasse, ; wird er mich zu Tode prügeln. ; ; 5. Hätte ich doch nur ein weißes Hemd, ; wenn meine Stiefel knarrten, ; würden die Mädchen sehen, ; was für ein Schurke ich bin. ; ; 6. Ein Hut dreht sich auf meinem Kopf, ; eine Rose duftet daneben, ; Viele Mädchen würden mich ansehen, so viele wie hier sind, alle. Ich wünschte, ich wäre eine Schwalbe, ich würde weit weg von hier fliegen, über das Meer, in eine bessere Welt, ich würde nicht den Spott einer Dienerin tragen.