Hermann Miksa
Sonstige - andere
* Selmecbánya, 30. Oktober 1868 – † Budapest, 28. April 1944 / Maschinenbauingenieur, Professor an der Technischen Universität; Sohn von Hermann Emil Gusztáv. Erster Assistent an der Technischen Universität Wien, dann Chefingenieur im Resitabánya-Werk der Österreichisch-Ungarischen Staatsbahnen. Von 1899 bis 1912 war er ordentlicher Professor an der Berg- und Forstakademie in Selmecbánya, ab 1912 ordentlicher Professor an der Technischen Universität Budapest. 1920 war er Dekan der Fakultät für Maschinenbau und von 1933 bis 1934 deren Rektor. Sein Lehrbuch über Maschinenelemente war ein bedeutendes Werk, das eine Lücke in der ungarischen Fachliteratur schloss. Ab 1920 war er Mitglied der Christlichen Partei und von 1922 bis 1935 Abgeordneter der Nationalversammlung und des Parlaments. 1923 war er Präsident des Ungarischen Ingenieur- und Architektenverbandes und ab 1924 Präsident der Ingenieurkammer. Vom 15. Oktober 1926 bis zum 31. August 1929 war er Handelsminister in der Regierung Bethlen. Als Minister setzte er sich die Modernisierung des Straßennetzes und die Elektrifizierung der Staatsbahnen zum Ziel. Seine Hauptwerke: Probleme der Kohleversorgung (1923) und Maschinenelemente. Einführung in den Maschinenaufbau (1924).