Paul Fendt
Sonstige - andere
* Znojmo, 7. April 1898 – † ? / Übersetzer, Herausgeber ; ; Er absolvierte das Selmecbánya-Lyzeum und geriet im Ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft. 1924 schloss er sein Pharmaziestudium an der Deutschen Universität in Prag ab und arbeitete anschließend in diesem Beruf. 1941 wurde er wegen kommunistischer Aktivitäten zu einer Haftstrafe verurteilt. 1944 beteiligte er sich am Slowakischen Nationalaufstand und war als Mitglied der Revolutionsregierung Leiter des Gesundheitsministeriums. Ab 1945 war er Stellvertreter des slowakischen Gesundheitskommissars und später dessen Abteilungsleiter. Ab 1950 war er Redakteur der Ungarischen Bibliothek im Verlagshaus Pravda, von 1953 bis 1955 Direktor und Chefredakteur des Tschechoslowakisch-Ungarischen Verlags und von 1955 bis zu seiner Pensionierung (1958) Leiter der ungarischen Redaktion des Slowakischen Verlags für Bildende Künste. Er leistete bedeutende organisatorische Arbeit beim Aufbau und der Entwicklung des ungarischen Buchmarktes nach dem Zweiten Weltkrieg. Übersetzungen: Ludvík Aškenázy: Deutsches Erwachen, 1952, Nachdruck: Die Flammenäugigen, 1954; Jiøí Hanzelka–Miroslav Zikmund: Afrika in der Welt der Träume und in der Wirklichkeit (mit Lőrinc Szőke und Tibor Tóth), 1954, Nachdruck: Argentinien jenseits des Flusses, 1956, Nachdruck: Über die Kordilleren, 1958;
K. T.