Dort unten an der Grenze zu Szentendre

Dort unten an der Grenze zu Szentendre

Lied

1. Dort unten, an der Grenze von Szentendre,
blühte eine große Pappel in voller Pracht,
ein Hirtenjunge spielte Flöte an ihrem Fuß.


2. Die Uhr schlug zwei nach Mitternacht,
doch die Flöte spielte noch immer wunderschön,
der Klang der Flöte war im Schloss zu hören,
Baron Mariska von Szedri erwachte.

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3. Das Schlafzimmerfenster öffnete sich,
die kleine Mariska schaute weinend hinaus,
die kleine Mariska seufzte vor sich hin:
Warum bin ich nur Baron Szedris Tochter geworden?

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4. Baron Szedri sattelt sein Pferd.
Er umrundet die gesamte Grenze von Szedri.
Er fragt seinen ältesten Stallknecht.
Baron Szedri hat Mariska nicht gesehen.

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5. Aber ich habe die Tochter Seiner Majestät gesehen.
Sie ist seit drei Tagen mit meinem kleinen Stallknecht unterwegs.
Mein kleiner Stallknecht ist seit drei Tagen dort.
Vielleicht ist eine schöne junge Dame bei ihr.


6. Baron Szedri schickt eine Kutsche für seine Tochter.
Neun Polizisten und der Stallknecht des Hirten.
Die kleine Mariska sitzt vorne in der Kutsche.
Der Geächtete des Hirten sitzt hinten.

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7. Sie schnitzen bereits den Baum unten,
an dem der geächtete Hirte hängt,
der Wind weht durch sein schwarzes, lockiges Haar,
ein anderer umarmt Baron Szedri, Mariska.

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8. Ich wage es nicht, die Straße entlangzugehen,
alle sagen, ich trage Trauerkleidung.
Meine Kleidung ist Trauerkleidung, aber mein Brautschleier ist weiß,
ich leugne nicht, dass mein Geliebter ein Hirte war.

Inventarnummer:

8234

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Gesang

Gemeinde:

Pered