Die Dreifaltigkeitskirche in Kisudvarnok

Die Dreifaltigkeitskirche in Kisudvarnok

Gebäude, Struktur

Die auf dem Hügel errichtete Kapelle wurde 1735 von István Bakó, Bischof von Bratislava, zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Später wurde der sakrale Raum um ein größeres Kirchenschiff erweitert und auch das Innere umgestaltet. Heute dient der verbliebene Kapellenteil als Altarraum. Vom alten Altar ist nur noch das barocke Bild der Heiligen Dreifaltigkeit erhalten, und der Opferaltar ersetzt den Hochaltar. Daneben, auf einem Gerüst, befindet sich der Altarraum. 1972 wurde der Kircheninnenraum mit einem modernen Fresko geschmückt. Am unteren Rand des Bildes ließ der Künstler die Buchstaben AMDG als Glaubensbekenntnis anbringen, was auf Lateinisch „AD MAIOREM DEI GLORIAM“ bedeutet, also „Zur größeren Ehre Gottes“. Im Kirchenschiff befindet sich rechts vom Eingang eine Madonnenstatue und links das Herz Jesu. Die Wände sind beidseitig mit den Stationen des Kreuzwegs geschmückt. Im Vestibül befinden sich rechts die Statue des heiligen Josef und links die des heiligen Antonius von Padua. An der Wand sind die Schutzpatrone der Jugend, der heilige Alajos und der heilige Saniszlo Kosztka, dargestellt. Beide Gemälde sind Ölgemälde und wurden laut Inschrift 1878 von einem Künstler namens von Leiberger geschaffen. An der Wand neben dem Haupteingang der Kirche sind die Namen der gefallenen Helden des Ersten und Zweiten Weltkriegs vermerkt.

Inventarnummer:

212

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Udvarnok (Kisudvarnok)