Die ausgerottete Wirtsfamilie (Bis ganz unten in der dänischen Einöde)
Lied
Am Fuße der Dános-Puszta stand ein einsames Wirtshaus. Istvány Szarvas war der Besitzer; seine Frau und seine Tochter waren bei ihm. Es war Freitagabend, neun Uhr; die Frau und Teruska schliefen ein. Herr Szarvas war allein; er wartete, vielleicht würde noch ein Gast ins Wirtshaus kommen. Er musste nicht lange warten; die Zigeuner kamen, die wilde Bande von Armád. Die Zigeuner verlangten in Scharen nach einem Getränk; und doch war die Karawane blutrünstig. Herr Szarvas ging in den Keller, um Wein zu holen; ein lauter Schrei drang an sein Ohr. Er eilte zurück in die Wohnung; er sah seine Frau bereits tot. Auch seine Frau war getötet worden; der Kutscher Tabányi lag dort im Stall. Als Herr Szarvas dies sah, floh er in den Hinterraum. Die wilde Bande rannte ihm schnell nach. Es hatte keinen Sinn, die Tür zu verschließen, denn sie hatten sie mit der Axt aufgebrochen und Istvány Szarvas getötet. Nachdem sie die vier auf diese Weise getötet hatten, sammelten sie alle Wertsachen ein. Als hätten sie ihre Arbeit gut gemacht, zündeten sie das Gasthaus an. Beim Anblick des Feuers kamen die Leute herbei und sahen das schreckliche Geschehen. Allen erstarrte das Blut in den Adern, und ihren Augen liefen dicke Tränen über die Wangen.