Das Mädchen, das zu Tode getanzt wurde (Guten Abend, guten Abend)
Lied
Guten Abend, guten Abend, Richter Sági, ist Eure Tochter zu Hause, mein liebes Täubchen? – Sie ist zu Hause, sie ist hier, im ersten Zimmer. Sie schläft tief und fest in ihrem gesteppten Bett. – Geht hinein, weckt sie auf, schickt sie zum Ball, bindet ihr ihren Rock aus vielen Seidenstoffen um die Taille. – Bindet ihr ihre rotgeschnürten Schuhe an. – Steckt ihr ihre vielen goldenen Ringe an die Finger. – Mein Kleines, mein Kleines, lasst mich ruhen. Lasst mich mein Blut aus meinen Schuhen fließen lassen. – Ich kann nicht hinausgehen, ich kann nicht ruhen. Ich kann nicht aus meinen Schuhen herauskommen; ich kann euer Blut nicht vergießen. Zieht, Zigeuner, ; Von Abend bis Morgen, ; Von Abend bis Morgen, ; Verlasst mich nie. ; ; Gott, schlage noch einmal, ; Jene Mutter, ; Die von Abend bis Morgen ; Lässt ihre Tochter tanzen. ; ; Gott, schlage noch einmal, ; Jene vielen Mütter, ; Die von Abend bis Morgen ihre Tochter immer noch nicht ansehen. ; ; Für die vielen hübschen kleinen Mädchen; Sie ziehen das Karussell, ; Für Richter Ságis Tochter; Jetzt ziehen sie die Glocke. ; ; Sie läuten mittags, ; Aber nicht zum Mittagessen. ; Richter Ságis Tochter; Sie bringen sie zum Friedhof.