Bela Bartakovics

Bela Bartakovics

Sonstige - andere

* Felsőelefánt, 10. April 1792 – † Eger, 30. Mai 1873 / Erzbischof von Eger, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften; Nach dem Abitur studierte er als Theologiestudent am Emericanum in Bratislava. Von 1808 bis 1809 studierte er Philosophie in Nagyszombat und von 1810 bis 1813 Theologie am Pazmaneum in Wien. Nach seiner Priesterweihe (1815) war er zunächst Kaplan in Vágsellye und später in Muzsla. Ab 1816 war er Registrator des Erzbistums Nagyszombat und von 1820 bis 1836 Hofkaplan von Kardinal Sándor Rudnay, Erzbischof von Esztergom. Anschließend war er einige Jahre Kanoniker in Esztergom, dann Weihbischof in Nagyszombat, von 1845 bis 1850 Regionalbischof von Rozsnyó und ab 1850 Erzbischof von Eger. Er war ein bedeutender Mäzen: Er ließ abgebrannte Schulgebäude wiederaufbauen und unterstützte begabte, bedürftige Schüler. Die Ungarische Akademie der Wissenschaften, die er ebenfalls großzügig förderte, wählte ihn 1853 zum Mitglied. Er unterstützte auch das Siebenbürgische Museum, das Nationaltheater und die St.-Stephans-Gesellschaft finanziell und veröffentlichte auf eigene Kosten literarische Werke. Er verzichtete zugunsten von Eger auf die Kirchennovene, übertrug Kirchenland an die Stadt und gründete die Egerer Rechtsakademie neu. Seine Hauptwerke: „Einige Worte zur Erziehung des Volkes“, 1845; „Pastoralbriefe und Heilige Predigten“, 1865.

Inventarnummer:

11545

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Tornalja