Zoltan Bela
Sonstige - andere
* Rozsnyó, 30. Dezember 1868 – † Budapest, 10. Mai 1933 / Apotheker, Schriftsteller; Er absolvierte eine Apothekerausbildung in Ungvár und Gyöngyös. Nach seinem Abschluss an der Universität Budapest (1889) arbeitete er als Apotheker in der Magyar Király Apotheke in Budapest. Ab 1892 besaß er die Approbation in Alpár und wurde Inhaber der Órangyal Apotheke. Ab 1898 leitete er die Szőz Mária Isten Anyja Apotheke in Budapest, die er zu einer der größten Apotheken der Hauptstadt ausbaute. Er war Vorsitzender des Ausbildungsausschusses der Budapester Apothekerkammer (1914), stellvertretender Vorsitzender (1916) und schließlich Vorsitzender (1918). Fünfzehn Jahre lang war er Prüfer des Budapester Apothekerlehrgangs. 1919 beauftragte ihn der Gouverneursrat der Sowjetrepublik mit der Umsetzung von Maßnahmen zur pharmazeutischen Versorgung. Ihm werden mehrere bedeutende Arzneimittel zugeschrieben. Zu seinen wichtigsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählen: „Einige Worte über Zittmanns Tinktur“ (Pharmazeutische Zeitung, 1898, S. 309), „Menthol iodolicum“ (Pharmazeutisches Bulletin, 1898, S. 647) und „Über das Verhältnis zwischen Chef und Assistent sowie über die Pensionsanstalt“ (Pharmazeutische Zeitung, 1890, S. 532).