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Lernen an der Weggabelung

Sagen

Anmerkung: ; Typnummer: Bihari 1980. L/1. I. *1/A. István Darmo fügte der obigen Geschichte im November 2004 eine weitere Ergänzung hinzu: „Vier Jahre später brachte ich ihn zum Bischof von Rozsnyó. Er ging bereits an Krücken. Der Bischof lud ihn in die Kirche ein, aber er ging nicht hinein. Er betrat die Kirche nicht. Er sagte, er könne nicht, weil sie vor ihm stünden. Wir waren in größerer Zahl anwesend, aber niemand hatte etwas gesehen.“ Das Motiv des Ausziehens des Stiefels/Wechselns der Schnalle im Zusammenhang mit der Erkennung mithilfe des Lucaszék findet sich auch an anderen Stellen in der Folklore der Region. Es wird sowohl in Áj als auch in Várhosszúrét erwähnt und ist in beiden Orten mit der Erkennung während der Christmette verbunden. (vgl.: Magyar Zoltán, 2001. 472., Fehérváry István, 1937. 228.). In katholischen Dörfern findet die Hexenwürdigung meist in der Mitternachtsmesse statt (B. Kovács István, 1994. 233-234.), andernorts im Kreuzweg (Ujváry Zoltán, 2000. 50.,133.). Letzteres erwähnt auch Mihály Tompa in seinem Gedicht Keresztútról.

Inventarnummer:

12952

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Sage

Gemeinde:

Rozsnyó (Sajóháza)