Denkmal des Bischofs von Bratislava für den Zweiten Weltkrieg

Denkmal des Bischofs von Bratislava für den Zweiten Weltkrieg

Statue, Denkmal, Gedenktafel

Während der vier Jahre des Ersten Weltkriegs fielen laut der Marmortafel rechts neben dem Denkmal auf dem Hauptplatz 99 junge Männer aus Episkopi im Kampf. Bedenkt man, dass das Dorf damals etwa zweieinhalbtausend Einwohner zählte (bei 350 Häusern) und ein durchschnittlicher Haushalt, einschließlich der Alten und Kinder, aus fünf bis sechs Personen bestand, wird das Ausmaß dieses Verlustes deutlich. Jedes dritte Haus trauerte um einen gefallenen Angehörigen, und es gab kaum einen Einwohner von Episkopi, dessen engste Verwandte nicht auf den fernen Schlachtfeldern zurückgeblieben waren. Man kann auch erkennen, dass die Bevölkerung damals ungarisch war, da man zu dieser Zeit selbst hinter fremd klingenden Namen ungarische Wurzeln finden konnte. Die Opfer des Zweiten Weltkriegs wurden später ebenfalls auf den Marmortafeln am Denkmal verewigt, jedoch überwiegend in der Sprache der jeweiligen Machthaber. Ursprünglich trug die Statue einen ungarischen Helm, den die tschechoslowakischen Behörden durch den zwischen den beiden Kriegen verwendeten Helmtyp ersetzten. Der alte Helm wurde auf die rechte Seite des Sockels versetzt.

Inschrift/Symbol:

IN MEMORIAM // Liste der Helden, die im Ersten Weltkrieg 1914 – 1918 gefallen sind + 99 Namen // IN GEDENKEN AN DIEJENIGEN, DIE IN PARTISANENKÄMPFEN GEFALLEN SIND UND IN KONZENTRATIONSLAGERN ZU TODE GEFOLTERT WURDEN / 9 Namen // IN GEDENKEN AN DEN ZWEITEN WELTKRIEG / 17 Namen;

Inventarnummer:

1378

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Pozsony - Pozsonypüspöki   (Szentháromság tér - Trojičné námestie)