Respekt vor heiligen Denkmälern am Wegesrand und ihren Gründern
Sonstige - andere
Alsóbodok ist reich an kleinen sakralen Denkmälern am Wegesrand. Leider sind einige von ihnen bereits verschwunden, und wir kennen ihren Standort nur noch aus alten Quellen, z. B. die Holzstatue des Heiligen Johannes in Alvég (die sogenannte „Jánoska“) sowie die kleine Holzkapelle auf dem Stamm der „Göttlichen Birne“ mit der Marienstatue am Weg zum Weinberg usw. Das älteste noch erhaltene Wegkreuz des Dorfes wurde 1791 mitten im alten Dorf errichtet. Seine Gründungsurkunde wurde am 24. Juni 1791 verfasst, und es wurde vom Franziskanermönch Juniperus Molnár geweiht. Das Kreuz wurde 1893 restauriert, und ein Fragment der ursprünglichen barocken Kreuzstatue befindet sich im örtlichen Zoboralja-Museum. Vier Jahre später wurde das große Friedhofskreuz errichtet (darauf gehen wir im Abschnitt über den Friedhof genauer ein). Das drittälteste erhaltene Denkmal ist möglicherweise die Nischenstatue des Heiligen Orbán in Szőlőhegy (die sogenannte „Urbánka“). Die Originalstatue, die vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt, wurde gestohlen, doch eine Kopie in Zsér, die dem Original in Bodokí nachempfunden ist, wurde nach Bodokí zurückgebracht. Auf dem Platz vor der Statue findet am Gedenktag des Heiligen, dem 25. Mai, ein Gottesdienst statt. Auf dem ehemaligen Bischofssitz Ágostonhalma wurde das sogenannte Majori-Kreuz errichtet, das vom Bistum gestiftet wurde. Es wurde 1882 errichtet und ist noch heute zu finden, muss aber aufgrund von Beschädigungen restauriert werden. Die Statue des Heiligen Johannes des Täufers, der Jesus tauft, steht vor der Kirche und wurde 1911 von den Gläubigen in Bodokí gemeinsam errichtet. Auch das Steinkreuz von Alvég, das 1927 errichtet wurde, war eine gemeinsame Spende der Gläubigen. Im Jahr 1911 gründete der wohlhabende István Ács eine Lourdes-Kapelle an der Straße, die zur Familie führte. Er und seine Frau Rozália errichteten 1913 außerdem das Kreuz an der alten Straße nach Pográny sowie die Steinstatue der Jungfrau der Sieben Schmerzen (anstelle einer älteren Holzstatue), die im Volksmund „Máriácska“ (Maria) genannt wird. Letztere wurde am 5. Dezember 1942 aufgestellt, ebenso wie eine weitere, letzte Statue, die sie zu Ehren des Heiligen Vendel stifteten. Eines der letzten kleinen Sakraldenkmäler des Dorfes ist die neue Lourdes-Grotte neben der Kirche, die in den 1990er Jahren erbaut wurde. Auch die beiden Denkmäler mit dem Dorfwappen und dem Relief des Heiligen Johannes des Täufers zählen dazu. Eine der beiden Statuen wurde 1998 von Paulisz Boldizsár vor dem Gemeindeamt errichtet, die andere, aus Holz, wurde 2018 von Bürgermeister Marián Paulisz, ebenfalls in der Nähe des Gemeindeamtes, initiiert. Siehe auch den lokalen Wert des Dorfwappens. 2016 errichtete Paulisz Boldizsár auf dem Kirchhügel ein Gedenkkreuz zum Andenken an die Revolution und den Unabhängigkeitskrieg von 1956 (ein separater Wert im lokalen Kulturgutachten). Die kleinen sakralen Denkmäler auf der Paulisz-Ranch und im Pilgerzentrum Esterházy János werden hier nicht behandelt, da sie als separate lokale Kulturgüter gelten.