Ildikó Vančoné Kremmer
Sonstige - andere
* Párkány, 8. September 1961 – / Linguist, Dozent; ; Er schloss seine Grund- und Sekundarschulbildung 1980 in seiner Heimatstadt ab. 1986 absolvierte er die Philosophische Fakultät der ELTE in Budapest mit einem Abschluss in Ungarischer Sprache und Literatur sowie Bibliothekswissenschaft. Ab 1981 studierte er zusätzlich Esperanto als drittes Hauptfach. Von 1990 bis 1994 studierte er per Fernstudium Anglistik an der Comenius-Universität in Bratislava und erwarb ein Lehrdiplom für Englisch. Von 1986 bis 1994 war er Grundschullehrer in Somorján, von 1994 bis 2003 unterrichtete er am Gymnasium in Párkány. Von 1995 bis 2002 promovierte er an der ELTE. Das Thema seiner Dissertation lautete: Sprachwahrnehmung und Sprachverständnis ungarisch-slowakischer bilingualer Kinder. 1997 schloss er die Ausbildung in Sprachwahrnehmung und -therapie an der Abteilung für Sprachtherapie des Ungarischen Verbandes der Sonderpädagogen ab. Seit 2003 ist er Assistenzprofessor an der Konstantin-Philosophen-Universität in Nitra und seit 2014 außerordentlicher Professor. Er lehrt dort Methodik des Ungarischunterrichts, Psycholinguistik und Lexikologie. Seit 2006 ist er Prodekan für wissenschaftliche Angelegenheiten der Fakultät für Mitteleuropastudien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Minderheitenbildung, sprachpolitische Fragen sowie psycholinguistische und soziolinguistische Probleme der Zweisprachigkeit. Seine Studien erscheinen vorwiegend in der Zeitschrift „Forum Social Sciences Review“ sowie in ungarischen Fachzeitschriften und Sammelbänden. Seit 2001 ist er Mitarbeiter des Grammatikamtes in Dunaszerdahely.