Trianon-Gedenkkreuz in Órhalom

Trianon-Gedenkkreuz in Órhalom

Statue, Denkmal, Gedenktafel

Eine vor einigen Jahren am Fuße der Kirche errichtete hölzerne Fußgängerbrücke ermöglicht es den Bürgern beider Länder – den Einwohnern von Őrhalom und Ipolyvarbó – sich zu treffen, ohne unnötigerweise mehr als 10 km zurücklegen zu müssen. Auf ungarischer Seite steht auf einem kleinen Hügel das Trianon-Gedenkkreuz, das am 7. Juni 2008 am Ufer des Flusses Ipoly, an der Grenze der beiden einst fast verbundenen Dörfer von Nógrád, errichtet wurde. Besonderes Lob gebührt dem Organisator Ferenc Gemer, der die Initiative ergriff, dass nach Herencsény, wo die Bevölkerung das Wachsame Kreuz der Palócoks errichtet hatte, die Palócoks ein weiteres Kreuz an der Grenze der beiden einst fast verbundenen Dörfer von Nógrád aufstellen sollten, das an die tragischen historischen Zeiten erinnert. Bei der Einweihungsfeier hielten die Bürgermeister János Kanyó und Károly Zólyomi Reden, Péter László, ein junger Mann aus Órhalma, trug sein eigenes Gedicht vor, die Traditionalisten der beiden Dörfer sangen, István Csábi aus Balassagyarmat rezitierte die Ode, der Initiator Ferenc Gemer und die Vertreter der Kirche gedachten ebenfalls. Stella Leontin, Kanonikerin und Pfarrerin von Balassagyarmat, segnete das Kreuz, unterstützt von Károly Budai, einem Diakon aus Ipolyvarbó, und Zsigmond Molnár, einem calvinistischen Pfarrer aus Balassagyarmat. Eine feierliche Rede hielt Dr. Lajos Papp, Professor für Herzchirurgie.

Inschrift/Symbol:

TRIANON / 1920 - 2008

Inventarnummer:

1731

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Ipolyvarbó, Varbó   (a katolikus templom mellett, a magyarországi oldalon)