Ipolykeszi-Kostüme

Ipolykeszi-Kostüme

Sonstige - andere

Die Tracht von Ipolykeszi markierte den Übergang zwischen den alten und neuen Trachten der Dörfer um Ipolybalog. Im Sommer trugen die Frauen weiße Leinenblusen mit ausgeschnittenen Seidenröcken und weißen, bestickten oder farbigen Seidenschals. Der Rock reichte bis zur Wade und wurde meist „Pentölt“ genannt. Dazu trugen sie drei bis vier Unterröcke und seidene Überröcke, die in großen Falten gelegt waren. Ergänzt wurde das Outfit durch eine schwarze Szakácska. Die Mädchen kämmten ihr Haar im „Dupét“-Stil, flochten es beidseitig über den Ohren und banden es im Nacken zu einem Pferdeschwanz zusammen. Die Bräute trugen ihr Haar im „Kéch“-Stil und setzten einen „Szarvaskán“ darüber, den sie mit einem weißen, bestickten „Tilan“ oder einem gemusterten Seidenschal zusammenbanden. Im Winter trugen sie ein gefüttertes Kleid und einen bestickten Damen-Ködmön. Die Leinenhemden der Männer waren vorne mit weißer Stickerei verziert, ebenso wie der Saum der Leinenhosen. Die schwarze Kochmütze wurde mit hochgekrempelten Enden getragen. Das Stoffkleid kam nach dem Ersten Weltkrieg in Mode. (Méry M. 1977.24.)

Inventarnummer:

13733

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Ipolykeszi