Teil der Rückseite einer Postkarte aus der ersten Hälfte der 1940er Jahre

Teil der Rückseite einer Postkarte aus der ersten Hälfte der 1940er Jahre

Postkarte

Das 16. Jahrhundert brachte tiefgreifende Veränderungen für das Dorfleben. Kurz nach der Schlacht bei Mohács begann die türkische Expansion erneut. Ab 1543 war Nagyszombat Sitz des Erzbistums Esztergom, und auch die wirtschaftliche Verwaltung der Güter wurde dorthin verlegt, obwohl Vága nach 1543 kurzzeitig zum Gut Újvár gehörte. In den 1670er Jahren bildeten Vága, Vágszerdahely und Zsigárd jedoch eine eigenständige Wirtschaftseinheit, die dem Gut Nagyszombat untergeordnet war. 1571 wurden in Vága Steuern für 13 ganze Leibeigenenparzellen entrichtet, 3 ¼ dieser Parzellen standen leer, und ein Leibeigener hatte sich durch Geld von seinen Leibeigenschaftsverpflichtungen freigekauft. Es gab 13 Gutsherren im Dorf, die ein Haus besaßen. Am St.-Georgs-Tag, 46 Für das gesamte Grundstück wurden Denare bezahlt, am Michaelistag 52 Denare, und während der Fastenzeit mussten sie ihrem Grundherrn 6 Denare entrichten. Sie mussten die Ländereien des Grundherrn weder pflügen, ernten noch mähen, waren aber verpflichtet, den Weinzehnten von den Weinbergen von Sempte nach Vecsé oder Gúta zu den Schiffen zu transportieren. Für die vier Mühlen zahlten sie jeweils 60 Denare und schuldeten jährlich 2–3 Goldstücke für das Fischen auf der Waag. (Aus dem Buch von Dr. László Pukkai: Geschichte des Dorfes Waag)

Inventarnummer:

5627

Jahreszahl:

1940, 1940

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Postkarte

Gemeinde:

Vága