Synagoge und Holocaust-Gedenkstätte in Galanta
Gebäude, Struktur
In Galánta gab es einst zwei Synagogen. Die erste wurde vermutlich 1758 erbaut und stand an der Stelle des heutigen Einkaufszentrums Mladosť. Sie wurde nach 1945 abgerissen. Der Bau der neuen Synagoge wurde 1898 in der Galántai Újság erwähnt. Diese wurde in der Új utca, später Stúr utca, errichtet, wo sich neben der Synagoge auch die jüdische Schule, die Rabbinerseminaranstalt und ein koscheres Restaurant befanden. Die neue Synagoge diente der jüdischen Gemeinde von Galánta bis 1976. Sie wurde dann abgerissen, da sie offensichtlich nicht in das bestehende sozialistische Stadtbild passte. Heute sind nur noch die Fundamente der Synagoge zwischen den Wohnhäusern zu sehen, in denen sich auch ein Holocaust-Mahnmal befindet. Das Mahnmal, geschaffen vom akademischen Bildhauer Péter Szulík, wurde am 29. Juni 2003 eingeweiht.