Statue des Heiligen Johannes Nepomuk auf dem Kirchhof von Nagyfödémes

Statue des Heiligen Johannes Nepomuk auf dem Kirchhof von Nagyfödémes

Sakrales kleines Denkmal

Der heilige Johannes Nepomuk (tschechisch: Svatý Jan Nepomucký), (Nepomuk, Böhmen, zwischen 1340 und 1350 – Prag, 20. März 1393), ist der Schutzpatron Böhmens. Er gilt als Schutzpatron der Flüsse, Brücken, Seeleute, Wassermüller und Fischer. Er wird als Märtyrer des Beichtgeheimnisses verehrt. Mancherorts ist er auch Schutzpatron der Ertrinkenden, der Bergleute und der Salzarbeiter. Im Laufe der Zeit wurden ihm in mehreren Salzbergwerken und Siedlungen, die mit dem Salzabbau in Verbindung standen, Kirchen und Kapellen geweiht, Statuen errichtet und sogar ein Bergwerk in Aknasugatag nach ihm benannt. 1862 errichteten die Einwohner von Nagyfödémes eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk zum Gedenken an die verheerende Flut. Eine Statue steht vor dem Armenhaus und erinnert daran, dass das Wasser bei der besagten Flut bis dorthin vorgedrungen war. Die andere Statue stand bis 1958 am Fuße der Brücke über den Fluss Erecs, der durch das Dorf fließt. Da sich die lutherische Kirche und das Pfarrhaus in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in nahegelegenen Gebäuden befanden, wurde die Statue einvernehmlich im Garten der römisch-katholischen Kirche aufgestellt.

Inventarnummer:

3586

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Nagyfödémes   (a katolikus templom kertje)