St.-Georgs-Kirche in Spišská Sombat

St.-Georgs-Kirche in Spišská Sombat

Gebäude, Struktur

Der Bau der Kirche lässt sich bis ins erste Drittel des 13. Jahrhunderts zurückverfolgen. Aus dieser Zeit sind die Begrenzungsmauern des Langhauses, die unteren vier Geschosse des Westturms und das westliche Türsturzportal erhalten. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde in der Mitte des Langhauses eine Säule errichtet, auf der die vier Kreuzgewölbefelder ruhen. Diese zweischiffige Bauweise ist typisch für die gotischen Kirchen der Zipser Region. Der polygonale Altarraum mit seinem Gewölbe erhielt seine heutige Form im 15. Jahrhundert. Die St.-Anna-Kapelle (heute St.-Josephs-Kapelle) wurde Anfang des 16. Jahrhunderts an der Nordseite des Langhauses angebaut und ist vermutlich auch mit der Sakristei verbunden. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Sakristei um ein zweites Geschoss erweitert. Die fünf Altäre der zweischiffigen gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert stammen aus der Werkstatt des berühmten Meisters Pál von Levoča. Der Hauptaltar der Kirche (der Altar im St.-Georgs-Flügel) ist ein herausragendes Werk spätgotischer Bildhauerkunst (1516). Kleinere spätgotische Altäre bereichern ebenfalls das Innere (Marienaltar, St.-Nikolaus-Altar, St.-Antonius-Altar). Ein weiteres schönes Beispiel mittelalterlicher Bildhauerkunst ist die Kalvarienbergszene im Triumphbogen (1489).

Inventarnummer:

3388

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Poprád (Szepesszombat)   (Szombati tér 58. - Sobotské námestie 58.)