St. Georgskirche
Gebäude, Struktur
Das älteste Bauwerk hier ist die alte St.-Georgs-Kirche auf dem Hügel neben dem Dorf. Sie wird 1291 indirekt erwähnt, als der Priester (Präbister) Martinus hier wirkte. Somit stand hier bereits vor 1291 eine Kirche im romanischen Stil. Es handelte sich um ein einschiffiges Gebäude mit einem schmaleren, geradlinigen Altarraum. Wahrscheinlich wurde sie im gotischen Stil umgebaut und von einer Schutzmauer umgeben. Die Kirche war im 17. Jahrhundert, wie das Dorf selbst, bereits verfallen und verlassen. Nach der Ansiedlung von Inám im Jahr 1697 wurde sie jedoch repariert und im Renaissancestil wiederaufgebaut. 1895 wurde die damals unbrauchbare Kirche erneut umgebaut, wodurch sich ihr ursprüngliches Aussehen völlig veränderte. Nach einiger Zeit waren die Gläubigen jedoch der Ansicht, dass die Kirche trotz des Umbaus nicht ihren Ansprüchen genügte. Daher wurde 1931 die neue römisch-katholische St.-Georgs-Kirche teilweise an der Stelle der alten Kirche, jedoch in anderer Ausrichtung, errichtet, und die alte Kirche wurde anschließend vollständig abgerissen. Die heutige Kirche ist ein geräumiges, einschiffiges Gebäude im neoromanischen Stil. Gemäß dem Schema des Bistums Nagyszombat fand die Weihe 1932 statt. Die Gewölbe im Inneren zieren Fresken aus dem Jahr 1953, die von Ján Hock aus Selmecbánya geschaffen und im Jahr 2000 von Pál Milkovics restauriert wurden. Die Überreste des steinernen Taufbeckens aus der Renaissance des 16. Jahrhunderts sind von großem Wert. Die Lourdes-Grotte mit der Statue der Jungfrau Maria von Lourdes und der knienden Bernadette wurde im Jahr 2000 errichtet.