St.-Bartholomäus-Kirche, Egyházkarcsa
Gebäude, Struktur
Im Mittelalter befanden sich an der Stelle des heutigen Egyházkarcsa mehrere kleinere Dörfer mit einer gemeinsamen Kirche. Die heutige Siedlung entwickelte sich um diese Kirche herum, die 1215 erstmals als Corcha erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert bestand die heutige Siedlung aus den Dörfern Egyházaskarcha (1351), Remegkarcha (1355), Diákkarcha (1357), Barthalkarcha (1377), Lászlókarcha (1377) und Lucakarcha (1467). Die alte Kirche, die unter dem Schutz des Apostels Bartholomäus stand, wird erstmals in einer Urkunde des Erzbischofs Tamás von Esztergom aus dem Jahr 1308 erwähnt. Ihre Zweigkirchen waren 1377 Deák-, László- und Bartal-Karcsa. Die Kirche wurde mehrmals durch Feuer und Überschwemmungen zerstört, aber immer wieder aufgebaut. 1738 wurde sie erweitert und erhielt 1819, im Zuge eines Wiederaufbaus, ihre heutige klassizistische Form, die teilweise auch barocke Elemente aufweist.