Schloss Zichy in Zsély

Schloss Zichy in Zsély

Gebäude, Struktur

In der Monographie Komitate und Städte Ungarns: Das vollständige „Borovszky“ findet sich folgender Auszug zur Geschichte des Guts Zsély und des Schlosses: „Aufgrund der Illoyalität Imre Balassas fiel das Gut Divény an die ungarische Krone und wurde 1686 von König Leopold Graf István Zichy geschenkt. Auch Zsély wurde in die Schenkungsurkunde aufgenommen, und auf dieser Grundlage erwarb die Familie Zichy es von Graf Koháryak zurück. Das Gut Divény wurde in ein Erstgeburtsrecht umgewandelt und, im Falle des Todes des Erstgeborenen, in ein Seniorenrecht. … Das große Schloss mit dem großen Saal wurde 1772 von Graf Ferencz Zichy, Bischof von Győr, erbaut, der westliche Teil von Graf Károly Zichy († 1876). Im großen Saal hängen die Porträts der älteren Mitglieder der Familie.“ und der Gründer der religiösen Mission. Das berühmte Archiv der Familie Zichy befindet sich in dem Schloss, das 1858 vom Schloss Zsély dorthin verlegt wurde. …”* ; ; Das Schloss steht derzeit fast leer; der Westflügel beherbergte bis 1939 das Archiv der Familie Zichy, das die Familie dem Nationalarchiv schenkte. Die Einleitung zum dazugehörigen Repertoire lautet: ; „Das Archiv der Familie Zichy, das bis 1939 in Zsély im Komitat Nógrád aufbewahrt wurde und das die Familie dieses Jahr dem Nationalarchiv übergab, besteht aus zwei Sammlungen: den Dokumenten der Familie Zichy, die 1858 aus der Várpalota im Komitat Fejár überführt wurden, und den Dokumenten der Familie Zichy Ferraris, die nach dem Aussterben der Familie im Fiági von Oroszvár im Komitat Moson nach Zsély, dem Sitz des Seniorats Divény, gelangten. Die 1939 zwischen der Familie und dem Nationalarchiv geschlossene Hinterlegungsvereinbarung bezeichnet die Dokumente der Familie Zichy als Palastarchiv und die Dokumente der Familie Zichy Ferraris als Oroszvár-Archiv.“ Das Museum für Heimatgeschichte und Ethnographie in Zsély befindet sich seit 2002 im Ostflügel des Gebäudes. Zu seiner Gründung trug maßgeblich das Engagement des Ehrenbürgers von Zsély, József Böhm, eines Forschers für Heimatgeschichte, Ethnographie und Archäologie, bei. Geleitet wird das Museum von seinem Sohn András Böhm, der Mitglied des Kulturvereins VICTORIA in Zsély und Dozent am Mikszáth-Kálmán-Gedenkhaus in Szklabonya ist.

Inschrift/Symbol:

Æ.M. / FRAN. C. ZICHY DE VASONKEÓ, PERP. IN / HOMONNA, EPPVS, ET SVPR. AC PERP / C. IAVR. VTRIVS CÆS. ET REG. ANWENDUNG / MATTIS ACT. INT. Nachteile. / VT IN GRATA SVORVM MEMORIA / POST FATA VIVERET / HAS CVM HORTIS ÆDES / SERÆ POSTERITATI / IN MONVMENTVM POSVIT / ANNO M.D.C.C.LXXII. (Inschrift auf der Tafel an der Gebäudewand.)

Inventarnummer:

2161

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Zsély   (A főúton Ipolykér felől megközelítve a települést, jobb oldalt, a római katolikus templommal szemben található. (cím: Kl. Gottwalda 80/1 991 06 Želovce))