Kirche Mariä Himmelfahrt in Sarlós

Kirche Mariä Himmelfahrt in Sarlós

Gebäude, Struktur

Der Bau der Mariä-Himmelfahrts-Kirche in Sarlós begann 1852 auf Initiative von Bischof Imre Palugyay. Nach dem Tod des Baumeisters Ferenc Császtka im Jahr 1855 wurden die Arbeiten vom Wiener Architekten J. Szmatos fortgeführt. Die Kirche wurde 1861 von dem Architekten Antal Herwerth aus Nitra fertiggestellt. Die Namen der Stifter wurden durch eine Gedenktafel im Inneren der Kirche verewigt. Das Kreuz wurde am 5. November 1856 feierlich auf der Turmspitze angebracht. Da der Stifter, Bischof Imre Palugyay, die Fertigstellung des Baus nicht mehr erlebte, wurde die Weihe der Kirche und des Klosters am 8. September 1861 von seinem Nachfolger, Bischof Ágoston Roskoványi, vorgenommen. Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche in Sarlós ist die meistbesuchte Kirche der Stadt. Die dreischiffige Kirche im neoromanischen Stil beherbergt drei Emporen. Der geschnitzte hölzerne Hochaltar ist mit Gemälden des Heiligen Imre, des Heiligen Vinzenz von Paul, der Jungfrau Maria und der Heiligen Elisabeth verziert. Die Gemälde preisen das Werk des Wiener Malers Schiller. Unterhalb der Gemälde befinden sich Statuen der zwölf Apostel. Die vergoldete, mit Schnitzereien verzierte Kanzel ist von unschätzbarem Wert. Die Nonnen der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul (Vinzentinerinnen) ruhen in der Krypta unter der Kirche. Die Kirche wurde im 20. Jahrhundert dreimal renoviert: 1911, in den 1940er Jahren und in den 1970er Jahren. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt; der Turm und Teile der Decke stürzten ein.

Inventarnummer:

1984

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Nyitra   (Plébánia utca19-21. - Farská 19-21.)