Badeplatz von Sósár
Gebäude, Struktur
In dem von Laub- und Nadelmischwäldern umgebenen Gebiet befanden sich ursprünglich zwei Heilquellen. Die erste, auch als Salzwasserquelle bekannt, wurde hauptsächlich in den Kurorten genutzt, die zweite, auch als Sauerwasserquelle bezeichnet, war den Einheimischen als aromatisiertes, kohlensäurehaltiges Mineralwasser bekannt. Heute sprudeln in der Gegend mehrere Quellen, da auch bei geologischen Bohrungen Mineralwasser austrat. Der Kurort selbst ist jedoch mit seinen Gebäuden und seinem einstigen Ruf verschwunden. Etwa in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts ging das Kurgebiet in den Besitz der Nagykürtös-Kohlegrube und später des Busunternehmens über und wurde gleichzeitig zum dreißigsten Hund der Stadt. Abgesehen von den Quellen existiert kein einziges Gebäude mehr. Das Wasser enthält Kohlendioxid, alkalische Salze und andere Elemente. Analysen und heutigen Standards zufolge zählt es nicht zu den Heilwässern, doch in der Vergangenheit suchten viele Menschen den Kurort auf, die an Erkrankungen des Bewegungsapparates litten. Unfälle. Zur Heilung. Sósár war nicht weniger wichtig als Unterhaltungsort und als eine Art regionales Kulturzentrum. Die reizvolle Hainlandschaft bot hierfür die Möglichkeit mit einer Bühne, einer Tanzfläche, einer Kegelbahn und einem Kurort sowie Speise- und Übernachtungsmöglichkeiten. Besucher kamen hauptsächlich aus den Gebieten Kékkő und Balassagyarmat außerhalb der engeren Region, aber der Kurort war auch in Losonc und Ipolyság bekannt.