Heilige Denkmäler am Straßenrand
Sonstige - andere
Pográny ist römisch-katholisch geprägt und blickt auf eine lange kirchliche Tradition zurück. Die vier ältesten Sakraldenkmäler entlang der Straße stammen aus dem 18. Jahrhundert. Eines davon ist die Statue des Heiligen Johannes Nepomuk, die mitten im Dorf steht. Sie wurde vor so langer Zeit von Gergely Nagy errichtet, dass ihr Fundament Ende des 18. Jahrhunderts verloren ging. Die ursprünglich bemalte Statue steht heute restauriert da, leider ohne Farbgebung. Eine weitere Statue aus dem 18. Jahrhundert befand sich an der Straße von Pográny nach Alsóbodok, die inzwischen verschwunden ist. An ihrer Stelle befindet sich heute eine später bemalte Pietà auf einer Säule. Das nächstälteste Denkmal wurde 1798 von der Familie Andocs an der alten Straße nach Nyitra errichtet. Es wurde mehrmals umgebaut, und der Nachfolger des ursprünglichen Kreuzes steht noch heute. Das große Friedhofskreuz wurde zwischen 1759 und 1778 von Ferenc Szombath ohne Inschrift errichtet. Neben der Kirche befindet sich ein Kreuz aus dem Jahr 1873 (gestiftet von der Familie Sima), ein weiteres an der Straße nach Csitár, gestiftet von der Familie Szombath im Jahr 1948. Im Dorf steht außerdem eine Statue des Heiligen Vendel aus dem Jahr 1908, die von János Andocs gestiftet wurde. Auf den Weinbergen steht eine Statue des Heiligen Orbán, eine weitere aus dem Jahr 1841 in Cserhát, deren Zweige 2005 aufgestellt wurden. Ebenfalls an der Grenze befindet sich eine Marienkapelle aus dem Jahr 1891, erbaut von der Familie Jancsovics. Unweit davon steht ein Holzkreuz mit Eisengestell aus einer zerstörten Siedlung, das sogenannte Verbrannte Majori-Kreuz; die Zeit seiner Errichtung ist unbekannt. Die letzten kirchlichen Denkmäler am Straßenrand im Ortskern sind eine Lourdes-Grotte aus dem Jahr 1995 und eine vor einigen Jahren am Bachufer errichtete Herz-Jesu-Statue (beide auf Initiative der Anwohner). In der Ebene von Eger, die früher zu Pográny gehörte und heute zu Kislapás zählt, stand einst eine Holzstatue des Heiligen Johannes Nepomuk. Diese war bereits Ende des 18. Jahrhunderts in schlechtem Zustand und ist inzwischen vollständig verschwunden. An derselben Stelle befindet sich eine Kapelle des Gekreuzigten Erlösers aus dem 19. Jahrhundert, die mit einem von der Familie Jánoky gestifteten Mausoleum verbunden ist. Nahe dem wiederaufgebauten Herrenhaus steht ein schlichter Glockenturm mit einer historischen Glocke. Das 1835 auf dem verlassenen Friedhof von Eger errichtete Steinkreuz ist heute eine Ruine.