Römisch-katholische Kirche Königin des Rosenkranzes
Gebäude, Struktur
Die Gläubigen von Diósförgepatony wandten sich 1991 zusammen mit Pater Ferenc Pati an Bischof Domonkos Tóth mit der Bitte, eine Kapelle zu errichten. Der Bischof erwiderte, sie sollten keine Kapelle, sondern eine Kirche bauen. Die Gläubigen begrüßten diesen Vorschlag mit großer Freude. Unter der Leitung des Baumeisters Árpád Végh wurde ein Baukomitee gegründet. Die erste Spende ging am 13. November 1991 in der Kirchenkasse ein. Auf Vorschlag von Pater Ferenc wurden die Architekten Marián Ravasz und Csaba Ambrus mit der Erstellung der Pläne beauftragt. Die Baugenehmigung wurde am 9. Oktober 1992 erteilt, und die Bauarbeiten begannen umgehend. Bis auf die Rohbauarbeiten wurde alles in Eigenregie ausgeführt, wodurch sich die Baukosten auf lediglich 4,5 Millionen Kronen beliefen. Dieser Betrag wurde durch die Unterstützung des Bistums, Spenden von Gläubigen aus der Region, Partnerkirchen, der Stadtverwaltung, der örtlichen Landwirtschaftskooperative, deutschen Förderern (der osteuropäischen Hilfsorganisation Renovabis, der Hilfsorganisation Königstein und dem Bistum München), der örtlichen reformierten Gemeinde, den Gläubigen der Budapester St.-Imre-Kirche, Spenden der Budapester Illyés-Stiftung sowie durch Erlöse aus Wohltätigkeitsveranstaltungen und Konzerten und durch größere Spenden von Personen, die anonym bleiben möchten, aufgebracht. Während der Bauarbeiten wurden die Bauarbeiter geistlich von den Patres Ferenc Pati, János Lormusz und Péter Sepp begleitet. Der Bau wurde am 18. Oktober 1998 abgeschlossen, als Bischof Domonkos Tóth die Kirche weihte, deren Schutzpatronin die Königin des Rosenkranzes ist. Das Relief mit der Darstellung des Schutzpatrons der Kirche, das Taufbecken, die Marienstatue und die Jesusstatue stammen von dem Bildhauer Oskár Košecký aus Kisfalud. Die Gemälde der 14 Kreuzwegstationen wurden von dem Maler Ottó Szabó aus Bodrogszerdahely geschaffen. Altar, Messtisch, Kelch und ein bronzener Leuchter wurden von den Jesuiten aus Berlin gestiftet. Das Kruzifix, das neben dem Kircheneingang steht, stiftete der Holzschnitzer Pavol Melich aus Gyetva den Gläubigen der Diósförgepatony.