Römisch-katholisches Pfarrhaus

Römisch-katholisches Pfarrhaus

Gebäude, Struktur

Das katholische Pfarrhaus, an der Westmauer des Hauptplatzes gelegen, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil in einer geschlossenen Häuserzeile errichtet. Das eingeschossige, giebelgedeckte Eckhaus mit Ziegeldach wurde später nach Westen, zur Pfarrkirche hin, erweitert. In diesem Teil befindet sich ein Renaissancegewölbe. 1782 erhielt das Gebäude eine spätbarock-klassizistische Fassade. (Die gleichen Handwerker, die zur selben Zeit am Franziskanerkloster arbeiteten und dort ähnliche Elemente schufen, wirkten auch hier.) Das Pfarrhaus ist jedoch aufgrund seiner hochwertigen Wandmalereien aus der Barockzeit zweifellos das repräsentativste Gebäude am gesamten Hauptplatz. Zwischen den Fenstern des ersten Stockwerks sind barocke figürliche Gemälde aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu sehen. Von den drei Flächen zeigt die ganz rechte die Jungfrau Maria, die mittlere einen Torso (wahrscheinlich den Erzengel Michael) und die linke Christus mit dem barmherzigen Samariter. Im Inneren des Gebäudes sind das klassizistische Eisengeländer an der Treppe sowie die Lösung für die Verzierung des Eisengitters bemerkenswert.

Inventarnummer:

3832

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Rozsnyó   (Rákóczi-tér ma Bányászok tere 50-54. - Námestie baníkov 50-54.)