Römisch-katholische Kirche St. Nikolaus
Gebäude, Struktur
Die St.-Nikolaus-Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Der älteste Umbau, eine gotische Rekonstruktion, lässt sich mit Sicherheit auf die Zeit vor 1326 datieren. Ein wertvoller Bestandteil des gesamten Kulturdenkmals ist der Kalvarienberg, dessen Teile in die etwa einen Meter hohe Betonmauer integriert wurden, die die Kirche und den Kirchhügel umgibt. Die Mauer stammt aus den Jahren 1915–1927. Die Kirche in ihrer heutigen Form wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Barockstil erbaut. Die Pfarrei des Ortes wurde erstmals 1308 urkundlich erwähnt. Die erste Kirche war vermutlich aus Holz. Die Kirche, die 1326 erstmals erwähnt wurde, ursprünglich im frühgotischen Stil erbaut, wurde 1561, 1633 und 1740 wiederaufgebaut. Sie wurde auch im 19. und 20. Jahrhundert renoviert. Ihre vier Altäre sind dem Heiligen Nikolaus, der Rosenkranzkönigin, dem Heiligen König Ladislaus und der Heiligen Therese geweiht. Die Kalvarienberg-Statuen stammen aus dem Jahr 1934, darunter befindet sich die wunderschöne Lourdes-Grotte. Der Grabesaltar wurde 1867 errichtet und, der Inschrift am oberen Rand zufolge, mit einer Spende der Witwen von Rozál Szalay und Therese Királyi gestiftet. Das Besondere an dem viereinhalb Meter hohen und vier Meter breiten Altar ist seine Verzierung mit fast fünfzigtausend geschliffenen Kristallglasstücken und Perlen. Seit 2013 stehen die Kirche, die sie umgebende Mauer, der Kalvarienberg und die Marienkapelle unter Denkmalschutz.