Römisch-katholische Kirche St. Anna in Bagota

Römisch-katholische Kirche St. Anna in Bagota

Gebäude, Struktur

Die römisch-katholische Kirche St. Anna ist die einzige Kirche in der Siedlung Bagota (vor 1971 ein eigenständiges Dorf, seither Teil der Stadt Ógyalla). Die männlichen Mitglieder der Familie Ordódy waren bis 1945 die Hüter der Kirche. Sie wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erbaut und später im klassizistischen Stil umgestaltet. Auf dem Turm über dem Kircheneingang befindet sich eine rote Kalksteintafel mit folgender Inschrift: D.O.M. IN HONOREM S. ANNAE A.1735 E FUNDAMENTIS EREXIT A.1811 RENOVAVIT. FAMILIA ORDÓDY. Die Kirche steht im Zentrum der Siedlung, dahinter befindet sich der Friedhof von Bagota. Die alte Kirche wurde vermutlich vor 1563 erbaut, ging später in den Besitz der Protestanten über und wurde 1719 an die Katholiken zurückgegeben. Sie war möglicherweise aus Flechtwerk gefertigt, bevor die Familie Ordódy eine weitere aus massiverem Material errichtete. Laut István Nagyfalussy handelt es sich bei der Siedlungskirche um „eine kleine Familienkapelle, die 1711 zum Gedenken an die Heimkehr zweier Ordódy-Jungen erbaut wurde, die in den Kämpfen gegen die Türken als vermisst galten“ (Nagyfalussy 1941, 2). Einem erhaltenen Manuskript aus dem Privatarchiv von József Chalupeczky zufolge wurden zwischen 1735 und 1811 26 Personen (auch István Nagyfalussy schreibt dies) in dem Grab unter der Kirche beigesetzt. Erwähnen möchte ich auch das Regionale Zentrum für Denkmalpflege und Naturschutz in Bratislava (1963). VII. Am 14. erklärte er unter der Nummer 1085/1963 die katholische Kirche der Siedlung zum Denkmal. Ab 1770 wirkten fast hundert Jahre lang Mönche in Bagota. Während dieser Zeit, aber auch danach, kümmerte sich die Familie Ordódy größtenteils um das Anwesen und die Schule. In den 1920er Jahren hielt Miklós Pallay (Priester), ein pensionierter Militärpriester, Messen in Érsekújvár ab. Einer meiner Informanten erwähnt, dass Jenő Szikora (wahrscheinlich Dezső Szalva) von Ógyalla nach Bagota ging (ebenso wie Dezső Szalva). Die Einwohner von Bagota (und auch von Vék) gingen jedoch zu kirchlichen Zeremonien (Auferstehungsprozession, Mission usw.) nach Ógyalla. Die Tradition der Weizensegnung und der Kreuztage existierte in Bagota nicht. (Frau) Ferencné Ürge Margit Krkan, geb. 1929)

Inschrift/Symbol:

D.O.M. / ZU EHREN S.ANNAE / A-1735. / E FUNDAMENTIS EREXIT / A-1811. / RENOVAVIT. / FAMILIA ORDÓDY

Inventarnummer:

2452

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Ógyalla (Bagota)   (Ógyalla - Bagota városrész - Iskola utca 1145. - Hurbanovo - čásť Bohatá - Školská 1145.)