Die römisch-katholische Kirche wurde zu Ehren des Diakons und Veteranen St. Laurentius erbaut.

Die römisch-katholische Kirche wurde zu Ehren des Diakons und Veteranen St. Laurentius erbaut.

Gebäude, Struktur

Über die römisch-katholische Kirche in Felsoszel, die zu Ehren des Heiligen Laurentius erbaut wurde, sind nur wenige schriftliche Dokumente erhalten. In einer Urkunde von 1271 bestätigte König Stephan V. die Schenkung Gézas II. an die Kirche des Heiligen Emerámus in Nitra. Die Urkunde erwähnt auch die Kirche, die Anfang des 12. Jahrhunderts, wahrscheinlicher aber im 11. Jahrhundert, errichtet wurde. 1524 entstand rechts des Dudvág eine spätgotische Kirche, die dem Heiligen Laurentius geweiht war; der Friedhof befindet sich in der Nähe. Kurze Zeit später ging die Kirche in den Besitz von Elek Thurzó über, wurde aber um 1620 von Miklós Eszterházy konfisziert und den Katholiken übergeben. Das Gotteshaus wechselte mehrmals den Besitzer, bis es schließlich gemäß Beschluss der „Session von Sopron“ wieder an die Katholiken zurückgegeben wurde. Die Kriegsereignisse beschädigten die kleine Kirche schwer, sodass sie 1770 abgerissen wurde. Die Fundamente der Kirche waren noch im 19. Jahrhundert sichtbar. Der Bau der römisch-katholischen Kirche St. Laurentius des Diakons begann im klassizistischen Stil nach den Plänen von Jakab Fellner. Die Arbeiten wurden 1775 abgeschlossen. Errichtet wurde die Kirche von Kanzler Ferenc Esterházy. Die 1401 gegossene Glocke stammt aus der alten Kirche. 1823 brannte die Kirche ab, und das Dach wurde erst 1967 wiederhergestellt. Während des Kriegsrechts von 1944/45 erlitt die Kirche schwere Schäden, konnte aber innerhalb kurzer Zeit repariert werden. Der einschiffige Altarraum schließt polygonal ab, mit einem Turm über der Fassade und einer angebauten Sakristei. Der Giebel der Kirche ist von Mauerbändern und halbrunden Fensterrahmen eingefasst. Der gerade Giebel der Hauptfassade weist eine spiralförmige Verzierung und ein Spitzdach auf. Im Altarraum befindet sich das preußische Kuppelgewölbe auf den Türmen der Säulengruppe, die sich auch im Langhaus wiederfindet. Das Innere der Kirche ist mit Wandmalereien des einheimischen Malers Jenő Bedecs aus dem Jahr 1970 geschmückt.

Inschrift/Symbol:

Wir danken BÉLÁ GYURCSI und den Gläubigen von FELSŌSZELI für ihre großzügige und selbstlose Spende für die Renovierung unserer Kirche. FELSŌSZELI, 8.8.2004.

Inventarnummer:

3302

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Felsőszeli   (a település főterén)