Römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer in Marcelháza

Römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer in Marcelháza

Gebäude, Struktur

Die römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer im Dorf Kurtakeszi, ursprünglich im gotischen Stil erbaut, wurde beim Erdbeben von 1731 schwer beschädigt. Sie wurde 1901 und 1986 renoviert, wobei Teile des alten Gebäudes für die Renovierung genutzt wurden. Die Kirche ist einschiffig mit einem polygonal geschlossenen Altarraum und einem imposanten, vorspringenden Turm im Westen. Das Oratorium der Familie Baranyay, das später ebenfalls als Altarraum diente, wurde an der Westseite angebaut. Die Fassaden sind glatt und werden lediglich durch halbrunde oder spitzbogige Fenster unterbrochen. Das Gewölbe des Altarraums ist mit filigranen Rokoko-Stuckornamenten verziert: dem Auge Gottes, Sternen und mondförmigen Verzierungen. Die Seitenaltäre mit dem Herz Jesu und der Jungfrau Maria stammen aus den 1860er Jahren. Im Garten der katholischen Kirche befindet sich ein Gedenkkreuz, das ursprünglich zum Andenken an die katholischen Opfer des Ersten Weltkriegs errichtet wurde und später um eine Liste der im Zweiten Weltkrieg Getöteten ergänzt wurde, sowie eine Gedenkstatue des Heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehrleute, die 2016 anlässlich des 130. Jahrestages der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr errichtet wurde.

Inventarnummer:

3347

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Marcelháza (Kurtakeszi)   (Fő utca 1464.)