Reiterstatue des heiligen Königs Stephan
Gebautes Erbe
Gegenüber dem Ferenc-Lehár-Park steht das Reiterstandbild des Heiligen Stephanus. Das Werk des Bildhauers Lajos Győrfy schmückt Komárom seit dem 21. August 2009.
Die 1,5 Tonnen schwere Bronzestatue zeigt Stephanus in Lebensgröße und misst von der Basis bis zur Speerspitze 8,3 Meter. Der schlichte, säulenförmige Sockel besteht aus Stahlbeton und ist mit Steinen verkleidet. Auch das Fundament ist aus Stahlbeton gefertigt. An der Vorderseite befindet sich das charakteristische Monogramm des Königs. Das Gesamtgewicht des Werkes beträgt 25 Tonnen. Das Fundament wurde als Spende der Firmen Tonex Ltd. aus Komárom und Reneszánsz Ltd. aus Süttő errichtet.
Die Bronzestatue zeigt den König zu Pferd. Er trägt eine Drahtrüstung, einen knielangen Kaftan und einen königlichen Mantel über den Schultern. Das charakteristische, ausdrucksstarke und beseelte Haupt erinnert an das des Königs von Kalocsa, auf dem die Heilige Krone den Staatsgründer symbolisiert. Links, unter dem Mantel, befindet sich ein Schwert, dessen Griff und Spitze sichtbar sind. Rechts prangt eine speerförmige Fahne als Symbol für Stärke und Macht. Auf der Fahne ist ein dreifacher Hügel mit dem apostolischen Doppelkreuz in der Mitte abgebildet, als Symbol für den christlichen König.
Der heilige Stephan wurde um 975 im Palast von Esztergom geboren. Er erhielt den Namen Vajk (türkisch: Held, Anführer) und erst später bei der Taufe seinen endgültigen Namen, in Anlehnung an den ersten Märtyrer, den heiligen Stephan. Der Überlieferung nach lernte er schon als Kind Latein, und sein Vater bereitete ihn früh und gründlich auf seine Herrschaft vor. Er wurde weder Vasall des Papstes noch des Kaisers. Seine anderssprachigen Untertanen betrachtete er als den Ungarn gleichgestellt. Er kämpfte erfolgreich gegen die äußeren und inneren Feinde, die sein Land bedrohten. Seine militärischen Fähigkeiten sind beeindruckend: Es sind keine verlorenen Schlachten oder militärischen Niederlagen bekannt. Er bat Papst Silvester II. um eine Krone und erhielt sie. Zu Weihnachten des Jahres 1000 n. Chr. wurde er zum König gekrönt. Der Staatsgründer Stephan I. organisierte das Komitatwesen des Königreichs und bestimmte die Burg Komárom zum Zentrum eines der Komitate. Er starb 1038 und wurde in der ehemaligen Kathedrale von Székesfehérvár beigesetzt. Sein Grab und sein Steinsarkophag können noch heute im dortigen Museum besichtigt werden.
Die 1,5 Tonnen schwere Bronzestatue zeigt Stephanus in Lebensgröße und misst von der Basis bis zur Speerspitze 8,3 Meter. Der schlichte, säulenförmige Sockel besteht aus Stahlbeton und ist mit Steinen verkleidet. Auch das Fundament ist aus Stahlbeton gefertigt. An der Vorderseite befindet sich das charakteristische Monogramm des Königs. Das Gesamtgewicht des Werkes beträgt 25 Tonnen. Das Fundament wurde als Spende der Firmen Tonex Ltd. aus Komárom und Reneszánsz Ltd. aus Süttő errichtet.
Die Bronzestatue zeigt den König zu Pferd. Er trägt eine Drahtrüstung, einen knielangen Kaftan und einen königlichen Mantel über den Schultern. Das charakteristische, ausdrucksstarke und beseelte Haupt erinnert an das des Königs von Kalocsa, auf dem die Heilige Krone den Staatsgründer symbolisiert. Links, unter dem Mantel, befindet sich ein Schwert, dessen Griff und Spitze sichtbar sind. Rechts prangt eine speerförmige Fahne als Symbol für Stärke und Macht. Auf der Fahne ist ein dreifacher Hügel mit dem apostolischen Doppelkreuz in der Mitte abgebildet, als Symbol für den christlichen König.
Der heilige Stephan wurde um 975 im Palast von Esztergom geboren. Er erhielt den Namen Vajk (türkisch: Held, Anführer) und erst später bei der Taufe seinen endgültigen Namen, in Anlehnung an den ersten Märtyrer, den heiligen Stephan. Der Überlieferung nach lernte er schon als Kind Latein, und sein Vater bereitete ihn früh und gründlich auf seine Herrschaft vor. Er wurde weder Vasall des Papstes noch des Kaisers. Seine anderssprachigen Untertanen betrachtete er als den Ungarn gleichgestellt. Er kämpfte erfolgreich gegen die äußeren und inneren Feinde, die sein Land bedrohten. Seine militärischen Fähigkeiten sind beeindruckend: Es sind keine verlorenen Schlachten oder militärischen Niederlagen bekannt. Er bat Papst Silvester II. um eine Krone und erhielt sie. Zu Weihnachten des Jahres 1000 n. Chr. wurde er zum König gekrönt. Der Staatsgründer Stephan I. organisierte das Komitatwesen des Königreichs und bestimmte die Burg Komárom zum Zentrum eines der Komitate. Er starb 1038 und wurde in der ehemaligen Kathedrale von Székesfehérvár beigesetzt. Sein Grab und sein Steinsarkophag können noch heute im dortigen Museum besichtigt werden.