Reformierte Kirche von Lekenye

Reformierte Kirche von Lekenye

Gebäude, Struktur

Die erste erhaltene schriftliche Quelle über das ungarische Dorf aus dem 12. Jahrhundert stammt erst ein Jahrhundert später. Die mittelalterliche reformierte Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut. Es handelte sich um ein relativ kleines, nach Osten ausgerichtetes Gebäude mit einem einzigen Kirchenschiff ohne Turm. Der rechteckige Grundriss, das Satteldach und das schindelgedeckte Kirchenschiff werden im Osten durch einen sehr flachen, halbrunden Triumphbogen verbunden – ein seltenes, polygonal geschlossenes Sanktuarium, das etwas schmaler als das Kirchenschiff ist. Die Kirche wurde Ende des 18. Jahrhunderts umfassend umgebaut, und das Sanktuarium erhielt ein neues Gewölbe. Wahrscheinlich wurde gleichzeitig ein Glockenturm an der Südwand der Kirche, vor dem südlichen Eingang, errichtet. Sein unterer Teil bis zur Kronenspitze ist aus Ziegeln gemauert, der darüber liegende offene Glockenstuhl und der pyramidenförmige, schindelgedeckte Turmhelm sind aus Holz gefertigt. Die Fenster der Kirche wurden vermutlich ebenfalls im 18. Jahrhundert verändert, sodass nur noch die äußere Bausubstanz den mittelalterlichen Charakter bewahrt hat. Die Kirche war innen mit einer hölzernen, kassettierten und bemalten Flachdecke versehen, deren Reste an der Kirchenwand noch erkennbar sind.

Inventarnummer:

925

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Lekenye   (A falu központjában.)