Reformierte Kirche in Zsíp (Balogvölgy)

Reformierte Kirche in Zsíp (Balogvölgy)

Gebäude, Struktur

Die reformierte Kirche ist identisch mit der Pfarrkirche, die im Zehntregister aus dem 14. Jahrhundert den Titel „Heilige Jungfrau Maria“ trägt. Schon von Weitem sticht das weiß getünchte Gebäude am nördlichen Ortsrand auf einem Hügel hervor. Vor der Westfassade befindet sich ein formschöner Holzboden, und der schindelgedeckte Glockenturm trägt einen Arkadenturm. Ein Steg verbindet die Kirche mit dem Hauptgebäude und bildet so eine Vorhalle vor dem Eingang. Der einschiffige, nach Osten ausgerichtete Altarraum wird von drei Seiten eines Achtecks umschlossen. Anhand des schmalen, halbrunden romanischen Fensters an der Südseite der Apsis und der schmalen, spitzbogigen Öffnung im Westgiebel lässt sich der Bau auf das späte 13. Jahrhundert datieren. Der Innenraum wurde 1775 umgebaut, und über dem Kirchenschiff wurde eine Kassettendecke aus bemalten Holzbalken errichtet – der hölzerne Glockenturm entstand ebenfalls in dieser Zeit. Im Jahr 1820 wurde die Kirche erneut renoviert, und dank historischer Forschungen der letzten Jahre kamen die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, die die Wände des Altarraums schmücken, zum Vorschein. Die ungarische Regierung übernahm 2017 im Rahmen des Rómer-Flóris-Plans und in Zusammenarbeit mit der Teleki-László-Stiftung eine der alten, noch erhaltenen und genutzten Kirchen von Gömör, die Reformierte Kirche Zsípi. Die Fördermittel wurden zur Lösung des Entwässerungsproblems verwendet.

Inschrift/Symbol:

Es wurde 1905 eröffnet.

Inventarnummer:

2486

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Zsip   (Dombon, a községházával szemben.)