Reformierte Kirche in Barsvárad

Reformierte Kirche in Barsvárad

Gebäude, Struktur

Es liegt 14 km südwestlich von Barsvárad Léva am rechten Ufer des Flusses Garam. Laut Volkszählung von 2011 sind von den 335 Einwohnern 142 (42,2 %) Ungarn und 120 Calvinisten. Das Dorf entstand 1944 durch den Zusammenschluss von Alsó- und Felsővárad. Im Zuge des Bevölkerungsaustauschs nach dem Zweiten Weltkrieg mussten 60 % der Bevölkerung ihre Heimat verlassen, 95 % der Vertriebenen waren Calvinisten. Zur Pfarrei gehört auch das 2 km entfernte Tőre sowie, laut Sz. Károly Kiss (1878), die heute nicht mehr existierenden Zweigkirchen von Endréd und Derezslény. Die Prediger der „Vereinigten Mutterkirche von Alsó- und Felsővárad und Tőre“ leiten die Pfarrei seit 1655. Seit 60 Jahren hat sie keinen ortsansässigen Pfarrer mehr. Die erste Kirche der Gemeinde wurde 1780 erbaut, 1889 wiederaufgebaut und im Februar 1945 von deutschen Truppen gesprengt. Über 50 Jahre lang hatte die Gemeinde keine Kirche. Innerhalb von drei Jahren errichteten sie ihre neue Kirche, die am 5. September 1999 eingeweiht wurde. Drei vergoldete Säulen der alten Kirche wurden in den Neubau integriert, der 150 Sitzplätze bietet. Die Gottesdienste werden auf Ungarisch abgehalten. Die Gemeinde hat mit dem Bau einer Pfarrkirche begonnen, und der fertiggestellte Gemeindesaal wird für Bibelstunden und Kinderaktivitäten genutzt.

Inschrift/Symbol:

Erbaut: / 1996. VII. 9. - 1999. IX. 5.

Inventarnummer:

2579

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Barsvárad, Várad   (Barsvárad 179. - Tekovský Hrádok 179.)