Reformierte Kirche von Barsbese

Reformierte Kirche von Barsbese

Gebäude, Struktur

1716 gelang es den örtlichen Calvinisten, eine Pfarrei im Dorf zu gründen. Der Kirchensitz wurde nach Besé verlegt, doch zu dieser Zeit besaßen sie dort noch keine eigene Kirche. Während der Gegenreformation schwächte sich die Gemeinde ab, ihre Mitgliederzahl sank, und Besé wurde der Pfarrei Pozba angegliedert. Bis heute dient die Gemeinde als Filialkirche. 1793 stifteten drei Familien aus Besé der Calvinistengemeinde ihr Land, um dort eine Kirche, ein Klassenzimmer und eine Lehrerwohnung zu errichten. Aufgrund begrenzter Mittel reichte es jedoch nur für ein bescheidenes Klassenzimmer und eine Lehrerwohnung, und anstelle einer Kirche wurde ein Gebetshaus gebaut. 1828 war ein bedeutendes Jahr für die Gläubigen: In der Mitte des Dorfes wurde ein hölzerner Glockenturm errichtet, dessen Glocke die Mitglieder der Calvinistengemeinde zum Gottesdienst rief. 1895 wurden erneut große Pläne geschmiedet: Der Neubau einer Schule, Lehrerwohnungen und einer Kirche sollte die alte, baufällige ersetzen. Der Kirchenbau verzögerte sich jedoch aufgrund der hohen Kosten erneut. 1928, zum 100. Jahrestag der Errichtung des hölzernen Glockenturms, wurde dieser renoviert, doch die Gläubigen von Bes mussten lange auf den Bau ihrer Kirche warten. Bereits in den 1930er Jahren begannen die Vorbereitungen, doch die calvinistische Kirche wurde erst 1963 errichtet – zunächst ohne Turm, der erst drei Jahre später hinzugefügt wurde.

Inschrift/Symbol:

1963 / 1983

Inventarnummer:

3323

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Barsbese, Bese   (Barsbese 96. - Beša 96.)