Rákóczi-Denkmal

Rákóczi-Denkmal

Statue, Denkmal, Gedenktafel

Eines der bedeutendsten und ältesten Kulturdenkmäler von Tardoskedd befindet sich im Bereich des neuen Friedhofs. Am 30. Oktober 1704 sandte General Miklós Bercsényi von hier aus drei Feldbriefe an Fürst Ferenc Rákóczi II., in denen er dem Fürsten über den Kriegszustand und die strategischen Pläne zur Niederlage der Labanzen berichtete. Die blutigen Schlachten zwischen den Kuruzen und den Labanzen fanden auf dem sogenannten „Rákóczi-Hügel“ statt, in denen Hunderte von Labanzen ihr Leben verloren. Zwei Jahre später wurde das Denkmal fertiggestellt, das die Erinnerung an die siegreichen Schlachten bewahren sollte. Anfangs nannten die Einheimischen es die Steinstatue, doch erst in den letzten Jahrzehnten erhielt es den Namen Rákóczi-Denkmal. Das Kulturdenkmal wurde 2005 vollständig umgestaltet und ist seither mit vier Reliefs verziert: II. Porträts von Ferenc Rákóczi und Miklós Bercsényi, der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind und dem Wappen des Dorfes. Die Reliefs wurden vom Bildhauer Árpád Mézes angefertigt.

Inschrift/Symbol:

FERENZ II. RÁKÓCZI / / ERNEUERT / GEMEINDE TARDOSKEDD / 2005 // MIKLÓS BERCSÉNYI // ROM 1532

Inventarnummer:

2522

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Tardoskedd   (temető - Pozsonyi út - Bratislavská cesta)