Zeremonie zur Einweihung der Lajos-Pósa-Reliquienflagge im Jahr 1939

Zeremonie zur Einweihung der Lajos-Pósa-Reliquienflagge im Jahr 1939

Sonstige - andere

Laut zeitgenössischen Aufzeichnungen wehte am 14. Mai 1939 der Frühlingswind in Nemesradnót an jedem Haus die Nationalflagge. Sárika, die Adoptivtochter des Dichters Lajos Pósa, hatte die prächtige, bestickte Reliquienflagge aus Budapest mitgebracht. Sie wurde in der Reformierten Kirche entrollt, neben der Statue von Lajos Pósa eingeweiht und am Fahnenmast befestigt. Die Gäste aus der Hauptstadt wurden vom Kutscher Béla Pósa (Bélas Großvater und der Vater des Dichters waren Brüder) gebracht. Die Reliquienflagge wurde von Ferenc Pósa (dem damaligen Vater von Dezső Pósa) getragen. László Móra hielt eine Trauerrede. Unter anderem trug Lászlóné Bakó, ein Mitglied des Nationaltheaters, Gedichte des Dichters und seiner Frau vor. (Quelle: Erinnerungen an Lajos Pósa – Gedenkstätte, 2010)

Inventarnummer:

7185

Jahreszahl:

1939, 1939

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Nemesradnót, Radnót