Gedenktafel für Petőfi Sándor in Rozsnyó

Gedenktafel für Petőfi Sándor in Rozsnyó

Statue, Denkmal, Gedenktafel

1845 unternahm Sándor Petőfi eine bedeutsame Reise ins Hochland. Seine Aufzeichnungen belegen, dass er die Schönheit der Landschaft kennenlernte und die Sehenswürdigkeiten der Region, insbesondere die ehemaligen Burgen, besichtigte. Er besuchte Freunde und enge Bekannte. Der Dichter, der im Sommer des Vorjahres bekannt geworden war, mag auch vom Wunsch nach einem Publikum motiviert gewesen sein. Er wurde überall herzlich empfangen und gefeiert, und auch er könnte die Region in sein Herz geschlossen haben. Alles, was wir über seine dreimonatige Reise ins Hochland wissen, die ihn zu 24 Städten und Burgen führte, findet sich in Petőfis Reiseberichten. So sah er Rozsnyó: „Ich musste drei Tage in Rozsnyó verbringen. Rozsnyó liegt in einem Tal zwischen hohen, steilen Bergen, wie ein Bettelkreuz im Hut eines Bettlers. Richtung Aggtelek führt die Straße durch ein langes, enges Tal nach Pelsőcig. Würde man dieses lange, enge und runde Tal von Rozsnyó füllen, ergäbe es einen riesigen Esel. Außerdem ist es eine angenehme Reise. Dieses Tal ist auch eine riesige Nationalflagge: rote Erde, weiße Felsen, grüner Wald.“ Die Gedenktafel, finanziert durch Spenden der Bevölkerung, wurde am 6. Oktober 1992 am Gebäude des ehemaligen Hotels „Schwarzer Adler“ enthüllt. Die Einweihung wurde vom Regionalkomitee Rozsnyó der Csemads organisiert. Ihr Schöpfer war Árpád Mézes, ein Bildhauer und Restaurator aus Zselíz.

Inschrift/Symbol:

Petőfi/ Sándor / 1845 / „Rozsnyó liegt in einem Tal zwischen hohen, steilen Bergen, wie der Almosenschmuck im Hut eines Bettlers.

Inventarnummer:

3833

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Rozsnyó   (Rákóczi-tér, ma Bányászok tere 9/28. - Námestie baníkov 9/28.)