Pauls Kloster – Marienkloster
Gebäude, Struktur
Das Kloster wurde 1371 von György Benedek gegründet, der den Einsiedlern das Dorf Gombaszög als Begräbnisstätte schenkte. Später übergaben Imre Benedek und Ferenc dem Kloster Gombaszög die oberen und unteren Güter von Szalóczi in Kút, einen Weinberg, ein Haus und eine Mühle am Sajón. 1555 übergaben sie aus Furcht vor Plünderungen einige ihrer Wertgegenstände (2.000 Forint, 46 Silbermark, einen reich vergoldeten Kelch mit Edelsteineinlagen, sechs Silbernägel und ein Silberkreuz) zur Aufbewahrung an die Bürger von Rozsnyo. György Benedek, der zum Luthertum konvertiert war, beschlagnahmte 1566 ihre Güter, ließ das Klostergebäude in ein Schloss umbauen, nahm ihnen ihre Schatzkammer im Wert von 10.000 Forint weg und vertrieb die Mönche. Er eignete sich auch die Schätze an, die den Bürgern von Rozsnyo anvertraut worden waren. Nach seinem Tod wurde das Kloster von der kaiserlichen Armee zerstört. Daraufhin wurde eine langwierige Untersuchung der Beschwerden der Paulinermönche eingeleitet. Kaiser Maximilian erkannte schließlich 1569 in einer Urkunde das Eigentum der Paulinermönche an. Doch da war es bereits zu spät; Ende des 16. Jahrhunderts war das Kloster fast vollständig verfallen. An seine einstige Bedeutung erinnert heute nur noch die sieben Meter hohe Mauer.