Pauls Kirche in Késmárki

Pauls Kirche in Késmárki

Gebäude, Struktur

Die Kirche, die 1654 erstmals urkundlich erwähnt wurde, brannte 1741 ab. Anschließend wurde sie unter der Leitung des Paulinerordens innerhalb von sechs Jahren wiederaufgebaut. Dabei erhielt sie ihr bis heute prägendes barockes Erscheinungsbild. Die einschiffige Kirche mit einem geraden, giebelständigen Altarraum liegt an einer geschlossenen Straßenseite und besitzt ein Satteldach, das heute mit Ziegeln gedeckt ist. Ihre Straßenfassade, die von einem barocken, geschwungenen Attika gekrönt wird, ist durch vier große Pilaster gegliedert, während die beiden Seiten der Fassade jeweils von einem kleineren, ähnlichen Pilaster abgeschlossen werden. Über der ungewöhnlich kleinen, steingerahmten Eingangstür, die sich in der Achse der Fassade befindet, sind zwei Fensterreihen und Statuennischen zu sehen. Auch das Kircheninnere, die Kanzel und die Seitenaltäre sind im Barockstil gehalten. Leider ist der ursprüngliche barocke Hochaltar nicht erhalten geblieben, und auch die Statuen, die einst die Nischen der Hauptfassade schmückten, wurden zerstört.

Inventarnummer:

3376

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Késmárk   (Vár tér 53/20. - Hradné námestie 53/20.)