Dénes Páls Publikation „Die Vergangenheit und Traditionen von Balogvölgy“
Sonstige - andere
Dénes Páls Buch „Geschichte und Traditionen von Nagybalog“ ist eine erweiterte Fassung des 2004 erschienenen Buches, die 2012 anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Herausgebers, der Balogvölgy-Ortsorganisation des Rákóczi-Vereins, neu aufgelegt wurde. Es schließt eine Lücke in der Geschichte, indem es die Geschichte, Traditionen und Bräuche der Balogvölgy – der 15 Siedlungen (Balogpádár, Perjése, Nagybalog, Uzapanyi, Balogtamási, Rakottyás, Bátka, Dúlháza, Zsíp, Balogújfalu, Nemesradnót, Cakó, Balogiványi, Zádorháza, Rimaszécs) – zusammenfasst. Es erinnert an bedeutende Geburten und historische Ereignisse und listet Denkmäler und Kirchen auf. In dem Buch können Sie unsere Volksbräuche von der Kindheit bis zum Tod verfolgen, angereichert mit Aberglauben, Sprichwörtern und Anekdoten. Es werden die in der Landschaft vorkommenden Kräuter beschrieben und Rezepte für alte Gerichte vorgestellt. Dénes Páls Sammeltätigkeit dauert bereits Jahrzehnte an. Sein Ziel ist es, unsere Geschichte und Werte der heranwachsenden Generation und allen, die mit uns leben, näherzubringen, damit sie von Generation zu Generation weitergegeben werden können und von Menschen, die ihre Heimat und ihr Land achten und wertschätzen, bewahrt werden. Der Autor schreibt im Vorwort: Wir müssen auch unsere Vorfahren ehren, denn trotz vieler Prüfungen haben sie uns die Liebe zu unserer Heimat, unserer Muttersprache und unserer Zugehörigkeit bewahrt. Weder die Tataren noch die Türken noch die anderen Eroberer konnten sie darin besiegen. Wir dürfen nicht vergessen, dass selbst ein Baum, um einen starken Stamm, Früchte und eine prächtige Krone zu entwickeln, starke, fest im Boden verankerte Wurzeln braucht. Denken wir an unsere edlen Vorfahren Petőfi, Tompá oder Lujzá Blaha, die alle einen kleinen Teil ihrer Heimat für sich beanspruchten. Den Ort, an dem sie geboren wurden, wo sie zum ersten Mal die Gesetze des Lebens bestaunten. Seien wir auch unserem Vaterland treu und ergeben, ungeachtet dessen, wann und wo die Großmächte die Grenzen ziehen. Vergessen wir nicht, dass andere Völker und Nationalitäten jahrhundertelang mit unseren Vorfahren zusammenlebten, so wie sie mit uns lebten. Sie waren in guten wie in schlechten Zeiten zusammen, weil sie zusammengehörten. Wir müssen diese Tradition weiter pflegen. Denn ein Baum mit starken Wurzeln trotzt nicht nur dem Sturm, sondern auch dem Leben. Sie trägt Früchte und spendet Schatten. Diese Früchte und dieser Schatten sind auch anderen zu verdanken. Lasst uns daher auch den anderen Menschen in unserem Dorf und der Umgebung mit Verständnis und Toleranz begegnen, denn nach der Erfahrung unserer Vorfahren ist dies unsere Ehre“, schreibt Dénes Pál. Die Veröffentlichung passt auch gut zu dem regionalen Lesebuch „Der Ort, wo wir leben“, herausgegeben vom Slowakisch-Ungarischen Lehrerverband. Das Buch wurde am 24. November 2012 in Nagybalog vorgestellt. Die erste Präsentation fand am 12. Dezember 2012, ebenfalls in Nagybalog, statt und wurde von der Stiftung „Csemadok Nagybalog“ organisiert. Die Herausgeberin des Buches, Erzsébet Homoly, sprach mit dem Autor. Anschließend gab es eine Signierstunde. Das Buch von Dénes Pál: Balogvölgy mültja és tágyomái kann in der Buchhandlung Tompa Mihály in Rimaszombat gekauft oder beim Csemadok Nagybalog Alapsorzevezo unter der E-Mail-Adresse pal.gabi@azet.sk bestellt werden. ; ;