Orbán-Turmglocke
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Die ehemals größte Glocke der Stadt wurde nach dem Brand von 1556 im Jahr 1557 unter der Leitung von Meister Ferenc Illenfeld aus den im Feuer geschmolzenen Glocken der St.-Elisabeth-Kathedrale gegossen. Der Legende nach war ihr Klang so schön, weil die Seelen der Mönche, die im Feuer in der Kirche verbrannt waren, in ihr erklangen. Die 32,7 Kilogramm schwere Glocke läutete vom Orbán-Turm (Roten Turm). 1966 brannte der Turm nieder, doch die Glocke wurde nicht durch das Feuer selbst, sondern durch die Löscharbeiten beschädigt. Beim Versuch, sie mit Wasser zu kühlen, zerbrach sie. Die Restaurierung wurde von Jiří Svoboda durchgeführt, und 1989 wurde die Glocke an der Westseite der Turmbeine des Orbán-Turms aufgestellt. Die Glocke wiegt 32,7 Kilogramm, hat einen Durchmesser von zwei Metern und ist 168 Zentimeter hoch.