Jonas Ödön K.

Jonas Ödön K.

Sonstige - andere

* Košice, 10. Dezember 1851 – † Budapest, 10. Mai 1933 / Ingenieur, Dozent an der Technischen Universität Budapest; Sein Vater, Alajos Jónás, stammte aus einer rumänischen Familie aus der Tiefebene und war Oberförster der Stadt Košice. Da er früh verstarb, setzte der Junge seine Schulbildung mit Unterstützung seines Stiefvaters, Baron József König von Kronburg, fort: Grundschule und Mittelschule in Košice, dann in Pest und schließlich an der Königlichen Höheren Realschule in Buda. 1872 schloss er sein Studium an der Technischen Universität Budapest ab. Ab 1872 war er dort als Hilfslehrer tätig. 1873 wurde er Ingenieur bei der Theiß-Landbahn. Um sein Allgemeinwissen zu erweitern, schrieb er sich 1875 an der Fakultät für Rechts- und Politikwissenschaft der Technischen Universität Budapest ein und legte 1877 sogar die Prüfung zum Gymnasiallehrer ab. Neben seiner Tätigkeit als Universitätsdozent unterrichtete er fünf Jahre lang Mathematik und grafische Geometrie an der Realschule des VIII. Bezirks in Budapest. Ab 1883 war er als hauptberuflicher Lehrer für Allgemeine Mechanik und Maschinenbau an einer staatlichen Schule tätig und von 1905 bis 1907 Rektor der Technischen Universität. Seine Artikel über Maschinenbau erschienen hauptsächlich in der Zeitschrift „Economic Engineer“. Als Mitglied verschiedener technischer und wirtschaftlicher Gremien und Behörden wirkte er aktiv an der Verwaltung industrieller Angelegenheiten mit und engagierte sich ab 1881 als Abgeordneter des Wahlkreises Vissó im Komitat Máramaros auch politisch. Zudem veröffentlichte er pädagogische Artikel in den Budapester Tageszeitungen. Hauptwerk: „Deskriptive Mechanik“, 1888.

Inventarnummer:

11732

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Kisszabos